Übersee/Grabenstätt – Unter dem Motto „Rückblicke“ und „Ausblicke“ stand die vor Kurzem abgehaltene öffentliche Sitzung des katholischen Pfarrgemeinderates. Diakon Heiko Jung sprach die Spendung des Firmsakramentes durch Domkapitular Peter Förster Anfang Juni an und meinte, es hätten sich erfreulich viele jungen Christen aus Übersee für das Firmsakrament entschieden.
Vorsitzende Burgi Häckel erinnerte an die eindrucksvolle Fronleichnamsprozession, an den Besuch von Weihbischof Stolberg zu einem Sonntagsgottesdienst mit anschließendem Treffen mit Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung und an den großartigen Festgottesdienst anlässlich des Bezirksmusikfestes in Übersee. Es sei bewegend gewesen, so viele Musikkapellen zu erleben, die den Gottesdienst mit Pfarrer Roider und Diakon Jung mitfeierten. Die wunderbare Aufführung der Aigner-Festmesse des Salzburger Komponisten Shane Woodborne bei dieser Liturgie gemeinsam durch die Blaskapelle Übersee-Feldwies und den vereinigten Festchor aus Cantiamo- und Kirchenchor sei richtig zu Herzen gegangen.
Zum Tagesordnungspunkt Ausblick beschloss der Pfarrgemeinderat, mit einer Delegation am Verabschiedungsgottesdienst von Pfarrer Rudolf Scheller und seiner Frau am 10. August in der evangelischen Gemeinde teilzunehmen.
Auch in der katholischen Pfarrgemeinde Übersee gilt es, im August von einem Seelsorger Abschied zu nehmen. Wie Pfarradministrator Konrad Roider auf der Sitzung bekannt gab, übernimmt Pater Andrei Mirt ab September die Leitung des Pfarrverbandes Grabenstätt und wird im Festgottesdienst an Mariä Himmelfahrt, dem 15. August, um 10.30 Uhr in Übersee verabschiedet. Für ihn ist laut Pfarrer Roider derzeit kein Ersatz in Aussicht. Bei diesem Gottesdienst werden, wie Vorsitzende Burgi Häckel anmerkte, wieder die traditionellen Kräuterbuschen zum Kauf angeboten und in der Messe gesegnet. Für eine besondere musikalische Gestaltung der Messe wird Chorregent Dengler mit dem Kirchenchor sorgen.
Im kommenden Frühjahr endet die Wahlperiode des Pfarrgemeinderates. Die Neuwahl ist in allen Gemeinden des Erzbistums am 1. März 2026 und steht unter dem Motto „Gemeinsam gestalten – gefällt mir“. Der amtierende Pfarrgemeinderat bittet, die Kandidatensuche zu unterstützen.