Platz mit Potenzial

von Redaktion

Holzsteg, Hütten und neue Böden am Wendelsteinplatz geplant

Prien – Der Leiter der Abteilung Kultur und Wirtschaft, Tobi Huber, informierte in der jüngsten Sitzung des Wirtschafts- und Tourismusausschusses über die Entwicklung des Wendelsteinplatzes. Ziel sei es, den Platz mit Imbiss- und Eiswägen, Gastrohütten und Veranstaltungen ganzjährig attraktiver zu machen beziehungsweise die Möglichkeit dafür zu schaffen. Der Platz habe „Potenzial“, so Huber. So sei bereits eine Beschattung angedacht. Es gebe derzeit zwei bis drei Angebote, die sich von der optischen Ausführung (recht- oder dreieckig) und der Technik (ein- und ausrollbar oder fest verbaut) unterscheiden würden.

Auch wolle man einen Holzsteg anbringen, auf dem im Winter Gastrohütten aufgestellt würden. Im Sommer könne man sich dann dort sonnen.

Basketballarena
im Gespräch

Die Hütten sollten im wöchentlichen Rhythmus verpachtet werden, sodass das kulinarische Angebot variiere. Die Böden sollten heller, eventuell gepflastert oder mit einem Tartan-Belag ausgestattet werden. Zudem denke man über einen Basketballplatz nach.

Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) ergänzte, im Haushalt seien dafür keine Gelder eingestellt, man müsse sie einsparen. Als Haushaltsreste stünden 80000 bis 100000 Euro zur Verfügung. Den Holzsteg und die Hütten betrachte er positiv, sie könnten noch heuer umgesetzt werden. Der Basketballplatz fand im Gremium wenig, die Hütten und der Holzsteg viel Zustimmung. Heftig diskutiert wurde die Lösung einer neuen Bodenfläche.

Ulrich Steiner (Grüne) monierte, dass dies alles nur Stückwerk sei. Er plädiere für ein Gesamtkonzept im Sinne einer grundsätzlichen Gestaltung durch einen Profi. Zudem stellte er einen Antrag zur Geschäftsordnung, den Sachverhalt zur Beratung in die Fraktionen zurückzustellen. Dies wurde mit 6:2 Stimmen abgelehnt. Dafür waren Ulrich Steiner und Angela Kind (beide Grüne).

Im Anschluss wurde in vier Schritten über das Konzept von Tobi Huber mit Ausnahme des Basketballplatzes abgestimmt. Grundsätzlich dafür sowie für eine schrittweise Umsetzung stimmte das Gremium mit 6:2. Dagegen waren die Gemeinderäte der Grünen. Im Anschluss stand die Beauftragung der Verwaltung, den Holzsteg, die Gastrohütten sowie eine abgrenzende Steinmauer zu beschaffen zur Wahl, was ebenso wie zuvor mit 6:2 befürwortet wurde. Als Nächstes stand die Wahl eines neuen Bodenbelags zur Abstimmung. Einstimmig beauftragte das Gremium die Verwaltung, verschiedene Bodenbeläge wie Kunstrasen, Tartan oder Kies in einer Pro-und-Kontra-Beurteilung darzustellen. Eine Umsetzung werde für 2026 angestrebt.

Umsetzung soll
2026 kommen

Als Letztes wurde über den Sonnenschutz abgestimmt; dabei sprach sich das Gremium mit 6:1 Stimmen für die Variante aus, die sich bei starkem Wind automatisch aufrollt. Martin Aufenanger (FP) war dagegen und Ulrich Steiner (Die Grünen) nicht im Raum.

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