Selbstschutz statt Zivilcourage
Nach dem Überfall auf Netto in Siegsdorf erklären Monika Schwarzenböck von Edeka Kaltschmid (links) und Marilena Pfeilstetter von Edeka Pfeilstetter, wie sie ihre Geschäfte vor Tätern schützen. Fotos Kaltschmid/ KI-generiert/ Pfeilstetter
„Da sollte keiner den Helden raushängen lassen.“ Diese klare Ansage gibt Edeka Pfeilstetter seinen Angestellten mit auf den Weg – für den Moment, den niemand erleben will. Nach dem Überfall auf eine Nettofiliale in Siegsdorf spricht Chiemgau24 mit Supermärkten der Region: Wie groß ist die Gefahr? Sind die Mitarbeiter geschult? Drei bewaffnete Täter wurden in Siegsdorf von mutigen Zeugen gestoppt. Riskante Zivilcourage?
Siegsdorf – Es geschah am Dienstagnachmittag vor einer Woche im Gewerbegebiet nahe der Autobahnausfahrt Siegsdorf West. Auf dem Netto-Parkplatz steigen Leute aus ihren Autos, gehen noch mal ihre Einkaufsliste durch. Zunächst scheint alles ganz normal. Dann aber: Zwei Männer betreten den Discounter,