Siegsdorf – Seit gut einem Jahr nutzen Dutzende von Radfahrern und Wanderern immer wieder das neue „Zinnkopfbankerl“ um zu rasten und die tolle Aussicht ins südliche Trauntal zu genießen.
Schon lange plante Förster Leo Hartinger für die damaligen Helfer eine kleine Dankesfeier, nun, ein gutes Jahr nach der Errichtung, brachten es endlich alle Beteiligten unter den Hut und trafen sich trotz Nebel und Regenschauer um die Mittagszeit bei der Rastbank. Förster Hartinger freute sich, dass die Bank und ihr Umfeld so gerne genutzt werden und erinnerte dabei auch an die Vorgänger-Bank, die 2015 unterhalb der Forststraße aus einer bereits länger geschädigten Tanne entstanden war. Nachdem das hölzerne Kunstwerk aber in der Zwischenzeit vermoderte und von den Ameisen als idealer Lebensraum entdeckt worden war, entschloss man sich dazu, eine neue Bank zu errichten. Ganz in der Nähe bot sich der Stamm einer mächtigen Tanne an, der dazu vom Forstbetrieb Jobst an den jetzigen Standort transportiert und passend oberhalb der Straße eingehoben wurde. Dann kam die Stunde der drei kreativen Holzknechte (Waldfacharbeiter) Reinhard Albrecht, Max Poschner und Samuel Liedtke. Sie verwandelten den Stamm mit ihrem Motorsägen und viel Handarbeit in einen gemütlichen und geräumigen Rastplatz, der jedoch einige Meter über der Straße nur schwer zu erreichen war. Michael Lindner und Rupert Huber aus dem Siegsdorfer Gemeindebauhof sorgten dann für die „Erschließung“ und bauten eine kleine Stützmauer und einen gut begehbaren Zustieg zur Bank. Leo Hartinger überraschte seine Gäste mit einer Einladung in die Lechnerstube, wo er dann am Grill seine Kochkünste unter Beweis stellte. fkr