Gemeinde gleicht Waldkindergarten-Defizit aus

von Redaktion

Fast 80000 Euro muss Grabenstätt für die „Pfifferlinge“ draufzahlen – Fünf Plätze sind noch frei

Grabenstätt Einstimmig hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung die gemeindliche Kämmerei angewiesen, das Defizit für den am ersten September 2023 in Betrieb gegangenen Grabenstätter Waldkindergarten „Pfifferlinge“ aus dem Jahr 2024 in Höhe von 79744 Euro auszugleichen. Die Katholische Kirchenstiftung St. Maximilian beziehungsweise die Kita-Verwaltungsleitung hatte einen entsprechenden Antrag gestellt. Hintergrund ist eine Betriebsträgervereinbarung vom 29. August 2023, die einen Defizitausgleich von 100 Prozent des ungedeckten Betriebsaufwands für den zum Pfarrkindergarten „Haus für Kinder St. Maximilian Grabenstätt“ gehörenden Waldkindergarten vorsieht. Bereits 2023 hatte das Defizit für den Zeitraum von September bis Dezember 36718 Euro betragen.

Bürgermeister Gerhard Wirnshofer (BG/FW) erläuterte, dass die Einnahmen 2024 „noch sehr gering“ gewesen seien, da die Kinderzahl zu Jahresbeginn niedrig gewesen sei und der Antrag auf Abschlag im September 2024 laut Landratsamt Traunstein nicht mehr angepasst hätte werden können. Der aus der stärkeren Belegung resultierende Förderanspruch aus 2024 gleiche sich aber in 2025 aus, da die Endabrechnung 2024 in 2025 gebucht werde, so der Rathauschef.

Ihm zufolge wurden bereits 70000 Euro aus dem Haushalt zur Verfügung gestellt, die restliche Ausgabe werde im Nachtrag berücksichtigt.

Auf die Frage von Waltraud Hübner (CSU), ob der malerisch am Waldesrand am Eichberg gelegene Waldkindergarten mittlerweile voll belegt sei, meinte Kirchenpfleger Josef Austermayer (FW), dass die Einrichtung für 25 Kinder ausgelegt sei und man aktuell mit rund 20 Kindern „noch etwas Luft nach oben hat“, was aber aus Gründen der Flexibilität auch gut sei.

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