Gemeinderäte machen Weg für Bau frei

von Redaktion

Feuerwehrhaus Gollenshausen wird erweitert – 38 Spinde und fünf Hallenstellplätze

Gstadt – Was lange währt, wird endlich gut. So könnte man die Planungen für ein größeres FFW-Haus Gollenshausen umschreiben, denn nun sind die Flächen für ein erweitertes Feuerwehrhaus in Gollenshausen beschlossene Sache – nach einem Treffen mit dem Kreisbrandrat sowie zahlreichen Treffen mit den Kommandanten, den drei Bürgermeistern der Gemeinde Gstadt, der Verwaltung und den Planern, mehrfachen Debatten im Gemeinderat, FFW-internen Gesprächen und einer Präsentation auf der Bürgerversammlung.

Planung
vorgestellt

Bauamtsleiter Hans-Joachim Kaiser stellte die Erweiterungsvariante vor, auf die man sich nach der jüngsten Gstadter Gemeinderatssitzung und nach Absprache mit den drei Kommandanten und Planern verständigt hat. Der Erweiterungsbau parallel zur Staatsstraße werde nunmehr zwei Meter länger (also insgesamt knapp 13,5 Meter), dafür aber zehn Zentimeter schmäler als ursprünglich geplant ausfallen. 38 Spinde, zwei Umkleiden (schwarz und weiß) samt Waschraum, zwei WCs sowie fünf Stellplätze entlang der Straße sind die Kennzeichen des Gebäudes. Insgesamt können neben dem Carport noch elf Stellplätze auf dem Grundstück geschaffen werden. Die Zufahrt bleibe unverändert, auch der Baum hinter dem Erweiterungsbau könne bleiben, so Kaiser.

Ob der First versetzt werde oder mittig bleibe, ob die Fenster lieber im Schießscharten- oder Querformat ausfallen sollen oder ob man die WCs Richtung Waschraum verlagern soll, das werde später entschieden. „Die Feinplanung kommt noch“, ergänzte Bürgermeister Bernhard Hainz.

Laut Architekten habe der vorgestellte Plan nunmehr „Planungsreife“. Wenn der Gemeinderat zustimme, könne man ab kommendem Frühjahr ausschreiben und mit dem Bauen beginnen.

Bauamtsleiter Hans-Joachim Kaiser erwähnte noch die Kosten. Der Grobkostenrahmen für die Kostengruppen 100-700 liege bei einem Mittelwert von 588000 Euro, eine Förderung von 160000 Euro sei zu erwarten. Beim derzeitigen Planungsstand könne man allerdings noch nicht den Eigenanteil der Gemeinde vorhersagen.

Die Räte äußerten sich durch die Bank positiv. Hartmut Distler (FWG) bezeichnete beispielsweise die Planung als „richtig gut gelungen.“ Auch wenn es bezüglich Fenster und Anordnung der WCs noch unterschiedliche Meinungen gab. Dies sei Feinplanung, wiederholte Bürgermeister Hainz. Im Juni habe man gesagt, dass man noch vor der Sommerpause eine Entscheidung treffen wolle: „Die Aktiven haben ein Anrecht auf gute Unterbringung und eine dauerhafte Bleibe.“

Nur Georg Anderl
stimmte dagegen

Dem abschließenden Beschlussvorschlag, die vorgestellte Planungsvariante umzusetzen und von der Planungsgruppe Strasser ein Honorarangebot für die Objekt- und Freiflächenplanung einzuholen, folgte das Gremium mit 12:1. Allein Gemeinderat Georg Anderl (FWG) stimmte dagegen.

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