Grabenstätter Marktplatz im Aufbruch

von Redaktion

Neuer Arbeitskreis entwickelt Maßnahmen für mehr Leben im Zentrum

Grabenstätt – Die weitere Belebung des Grabenstätter Marktplatzes ist ein großes Anliegen, das in der Gemeinde von vielen Seiten verfolgt wird. Neben den bewährten Marktplatz-Veranstaltungen, zu denen die drei Bauernmärkte zur Irisblüte, zu Mariä Himmelfahrt und zum Erntedank, der traditionelle Mai- und Herbstmarkt und auch bayerische Abende zählen, lieferte die sehr gut besuchte neue sommerliche Konzertreihe „Zamm kemma“ jüngst bereits wichtige Beiträge dazu. Der veranstaltende Verkehrsverein Grabenstätt hatte es mit Unterstützung der Gemeinde möglich gemacht.

CSU erstellte
ein Konzept

In puncto Marktplatz-Verschönerung dürfen die einladende saisonale Bepflanzung des Gartenbauvereins Grabenstätt und dessen Osterdekoration nicht unerwähnt bleiben. Insbesondere die lustigen bunten Holzhasen zauberten den Passanten auch heuer wieder ein Lächeln ins Gesicht.

Der CSU-Ortsverband Grabenstätt unter der Vorsitzenden Waltraud Hübner hat sich ebenfalls intensiv Gedanken darüber gemacht, wie man den Marktplatz beleben und attraktiver machen könnte. Im Zuge dessen entstand ein Antrag für ein „Zukunftskonzept für die Entwicklung des Ortskerns“, der bereits vor rund einem Jahr in der Gemeindeverwaltung eingegangen ist. Die CSU appelliert darin unter anderem, dass man für eine erfolgreiche Marktplatz-Belebung mit den Bürgern, Gewerbetreibenden und der Gastronomie ins Gespräch kommen müsse. Neben kurz- und mittelfristigen Maßnahmen zur Frequenzsteigerung des Marktplatzes müssten das dortige gastronomische Angebot dauerhaft gesichert und die Aufenthaltsqualität verbessert werden, so die CSU in ihrem Antrag.

Bevor der Gemeinderat hier thematisch intensiver in die Beratung einsteigt, wurde nun in dessen jüngster Sitzung ein Arbeitskreis gebildet. Neben der Aufgabe der Ideenfindung soll dieser die einzelnen Themenbereiche analysieren, grundsätzliche Lösungsvorschläge entwickeln und einen Maßnahmenplan erstellen. Einstimmig in diesen Arbeitskreis berufen wurden neben Bürgermeister Gerhard Wirnshofer (Bürgergruppe/Freie Wähler) die Gemeinderäte Monika Willmes (Bürgergruppe), Waltraud Hübner (CSU) und der neue Dritte Bürgermeister Josef Austermayer (Freie Wähler), Gemeinderat Josef Fleischmann als Vertreter der Ortsvereine und Gemeinderätin Marilena Pfeilstetter als Gewerbe-Vertreterin sowie die Erste Vorsitzende des Grabenstätter Verkehrsvereins Bärbel Schuster und die Leiterin der Tourist-Info Grabenstätt Susanne Pfliegl.

Wie der Bürgermeister betonte, könnte man in einem nächsten Schritt mit den Bürgern und Gewerbetreibenden in Dialog treten. Dabei gehe es ihm zufolge im Kern darum, Bedarfe und Perspektiven zu klären.

Prioritätenliste
aufstellen

„Der Arbeitskreis soll als Vorstufe für die Erarbeitung von möglichen Maßnahmen fungieren und dem Gemeinderat Entscheidungsgrundlagen liefern“, so Rathauschef Wirnshofer. Letztendlich gehe es auch um eine Prioritätenliste, denn nicht alle Maßnahmen oder Vorschläge könnten gleichzeitig umgesetzt werden. Dies wurde auch bei der ersten Zusammenkunft des Arbeitskreises am vergangenen Montag im Rathaus deutlich. Es werden sicher noch einige Treffen folgen.

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