Lichterprozession zur Sailer-Kapelle

von Redaktion

In stillem Zug vom Chiemseeufer zur Andacht

Chieming – Ein fester Termin im Chieminger Kirchenjahr ist am Vorabend von Mariä Himmelfahrt die Lichterprozession vom Schlossplatz zur Sailer-Kapelle am Venusberg. Allen voran hält Pfarrgemeinderat Andreas Beer mit einigen Freunden und Verwandten die Tradition aufrecht. Unterstützt wird er dabei von den Seelsorgern der Pfarrei.

Nachdem witterungsbedingt zweimal hintereinander der Lichterzug ausfallen musste, verlief diesmal alles ideal. Andreas Beer hatte eine mitgebrachte Holzkiste unter dem Sonnendeck am Schlossplatz zum Altar umgestaltet und hielt Liedtexte sowie Kerzen für die Prozessionsteilnehmer bereit.

Mit an die Muttergottes gerichteten Gebeten durch Kaplan Pater Gabriel-Anton Ferent und Marienliedern zogen gut 30 Pilger bei herrlichem Sonnenuntergang an der Uferpromenade in Richtung Sailer-Kapelle und beteten auf dem Weg dorthin den Rosenkranz. Aufgestellte Windlichter markierten in der Dämmerung die Wegstrecke und es traf zu, was Andreas Beer nach dem Segen durch Pater Gabriel-Anton sagte: „Mir gefällt es, vom umtriebigen Chiemseeufer in die abgelegene Ruhe der Sailer-Kapelle zu kommen.“

Mit „Gegrüßet seist du, Königin“ und „Segne du, Maria“ wurde die Andacht vor der mit Kerzen beleuchteten, 1842 erbauten Kapelle beschlossen. Seit ihrer Errichtung ist die Kapelle im Besitz der Brauerei-Familie Sailer aus Traunstein. zaa

Artikel 1 von 11