Storchen-Hochburg Grabenstätt

von Redaktion

Bis zu 40 Vögel – Klimawandel begünstigt Bleibe

Grabenstätt – Grabenstätt scheint sich immer mehr zur Storchen-Hochburg im Chiemgau zu entwickeln. Von Jahr zu Jahr werden dort mehr Weißstörche gesichtet. Auf den vielen feuchten Wiesen finden sie bekanntlich ein reichhaltiges Nahrungsangebot vor und in den Siedlungen gibt es genügend schöne Dächer zum Verweilen. Auf einem Gebäude in der Grabenstätter Ortsmitte unweit des Rathauses (Schloss) und der Schlossökonomie wurde dieses Jahr – nachdem es 2024 witterungsbedingt misslungen war – auch wieder erfolgreich gebrütet.

Grabenstätt hat sich in Storchenkreisen aber offenbar auch als perfekter Treffpunkt zum Abflug ins Winterquartier herumgesprochen. Bis zu 40 Störche versammelten sich nämlich am vergangenen Sonntag in der Ortsmitte auf den Dächern des alten Schulhauses, der Sparkasse und der Pfarrkirche St. Maximilian und haben dort nach Angaben der Anwohner Peter und Claudia Stein die ganze Nacht verbracht.

Auch wenn es nicht möglich war, den Störchen zu entlocken, was sie genau vorhaben, ist davon auszugehen, dass sie sich zeitnah auf den Weg in wärmere Gefilde machen. Wahrscheinlich werden aber einige „mutige“ Störche auch wieder vor Ort bleiben, in der Hoffnung, dass der Winter ähnlich mild ausfällt wie in den vergangenen Jahren. Der Klimawandel spielt ihnen hier eindeutig in die Karten.mmü

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