Prien – Anlässlich seines 85. Geburtstages widmet die Marktgemeinde Prien dem heimischen Künstler Lenz Hamberger eine Studio-Ausstellung im ersten Stock des Priener Heimatmuseums. Noch bis 26. Oktober werden insgesamt 26 Werke in Linol- und Holzschnitt gezeigt. Der Jubilar überließ der Gemeinde 25 der ausgestellten Grafiken.
Erster Bürgermeister Andreas Friedrich lud den Jubilar mit seiner Familie und einigen Ehrengästen zu einer kleinen Geburtstagsfeier in das Heimatmuseum ein. Friedrich würdigte Lenz Hamberger als Urgestein der Nachkriegskünstler im westlichen Chiemgau, als Autodidakten sowie als ausgebildeten Buchdrucker und Grafiker, der ein großartiges Lebenswerk entstehen und die Gesellschaft daran teilhaben ließ.
Als Beispiele seines Engagements nannte der Bürgermeister die Mitgründung der Künstlergruppe Prien, die Mitwirkung in der Gemeinschaft bildender Künstler Chiemsee und ab 1975 auch die Aktivitäten in der Kalendergemeinschaft Prien mit weiteren Künstlern. Er dankte Hamberger auch dafür, dass er sich einige Jahre als ehrenamtlicher Gemeinderat der ÜWG-Fraktion für seine Heimatgemeinde Prien zur Verfügung stellte. Kreisheimatpfleger und Museumsleiter Karl J. Aß würdigte die jahrzehntelange Kulturarbeit von Lenz Hamberger, die weit über die Marktgemeinde Prien hinausstrahlte.
Sein Dank galt unter anderem dafür, dass Hamberger viele Jahre ein bewährtes Mitglied der Jury für die Sommerkunst-Ausstellungen war.
Bei einer kleinen Weißwurst-Brotzeit in der guten Stube des Heimatmuseums bedankte sich Lenz Hamberger für die Überraschungs-Geburtstagsfeier.
Er freute sich darüber, dass mit den weiteren Bürgermeistern Michael Anner junior und Martin Aufenanger, mit den Priener Ehrenbürgern Renate Hof und Michael Anner senior, mit den langjährigen Weggefährten Rudolf Eberhardt und Manfred Stöger sowie mit der gemeindlichen Kulturreferentin Karina Dingler verlässliche Freunde und Weggefährten der Einladung folgten.