Die Linde vor der Wallfahrtskirche Maria Eck

von Redaktion

25 Jahre ist nun bereits her, dass am Aufgang zur Wallfahrtskirche von Maria Eck eine neue Linde gepflanzt wurde. Wenige Jahre zuvor musste der zum großen Teil morsch gewordene, mächtige Lindenbaum, der über 350 Jahre lang den Aufgang bewacht und beschattet hatte, aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Der Baum war Ende des Dreißigjährigen Krieges südlich der Wallfahrtskirche gepflanzt worden und trotzte dann über Jahrhunderte Wind und Wetter auf dem „Ecker Berg“. Dabei wurde er in den Jahrzehnten der Nachkriegszeit zusammen mit der Kirche zum fotografischen Sinnbild von Maria Eck. Als Papst Johannes Paul II. das Jubiläumsjahr 2000 als „Heiliges Jahr“ deklarierte, nahm der damalige Amtsleiter der Gemeinde Siegsdorf, Hans Steiner, der auch den Gartenbau-Kreisverband Traunstein leitete, dieses besondere Jahr zum Anlass, der Wallfahrtskirche wieder eine neue Linde zur Seite zu stellen. Eine Marmortafel an der nebenliegenden Brunnenkapelle gibt heute noch Zeugnis von diesem Ereignis. Foto Krammer

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