Unterwössen – Große Freude im Achental: Der Achental Tourismus hat es mit seinem Projekt „Schwendaktion im Achental – mit dem Almbauer aktiv auf der Alm“ unter die Top Zwölf des Deutschen Tourismuspreises 2025 geschafft, der vom Deutschen Tourismusverband (DTV) verliehen wird. Der renommierte Wettbewerb zeichnet jedes Jahr die besten, kreativsten und nachhaltigsten Projekte im Deutschlandtourismus aus.
Nachhaltigkeit für
alle erlebbar machen
Mit den Schwendaktionen bringt der Achental Tourismus Gäste, Einheimische und Almbauern auf besondere Weise zusammen: In gemeinsamen Arbeitseinsätzen werden Almflächen von unerwünschtem Aufwuchs befreit, um den Erhalt der artenreichen Kulturlandschaft zu sichern. Gäste erleben dabei den echten Alltag auf der Alm, lernen traditionelle Bewirtschaftung kennen und leisten einen aktiven Beitrag zum Naturschutz. „Wir freuen uns riesig über die Nominierung zum Deutschen Tourismuspreis. Sie zeigt, dass wir mit unserem Ansatz richtig liegen: Tourismus nicht nur als Kulisse, sondern als echten Lebensraum zu verstehen und gemeinsam mit Gästen, Einheimischen und Almbauern zu gestalten. Die Schwendaktionen verbinden Naturerlebnis, Verantwortung und Begegnung und machen Nachhaltigkeit für alle erlebbar“, sagt Elisabeth Keihl, Vorsitzende des Achental Tourismus gKU.
Am Mittwoch, 10. September, treten die zwölf nominierten Projekte in einem öffentlichen Online-Pitch gegeneinander an. Zwischen 10 und 13 Uhr stellen sie ihre Ideen live per Zoom-Webinar vor. Interessierte können sich online zuschalten und anschließend selbst aktiv werden: Über ein Publikumsvoting können alle Teilnehmer für ihren Favoriten abstimmen. Parallel dazu wählt eine Jury aus Experten der Tourismusbranche weitere Finalisten aus. Die Gewinner werden schließlich am 19. November auf dem Deutschen Tourismustag in Saarbrücken bekannt gegeben. Verliehen werden drei Jurypreise sowie der ADAC-Publikumspreis.
Die Freude im Achental über die Nominierung ist umso größer, da es das Projekt neben zahlreichen großen Landesverbänden und überregionalen Tourismusorganisationen in die Top Zwölf geschafft hat.
Konkurrenz aus
ganz Deutschland
Damit steht das Achental Tourismus gKU auf einer Bühne mit Branchengrößen, die sonst ganze Bundesländer oder internationale Märkte vertreten. Mit dabei sind unter anderem „Crafted in Bavaria“, eine digitale Ausstellung zum Handwerk der Bayern Tourismus Marketing GmbH und von Google Arts & Culture, die Mixed-Reality-App UNESCO-Welterbestätten der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) oder aber auch der „Qualitätslotse“, ein digitaler Helfer für mehr Nachhaltigkeit im Urlaubsland des Tourismusverbands Mecklenburg-Vorpommern.
Die Nominierung unterstreiche die Rolle des Achentals als Modellregion für nachhaltigen Qualitätstourismus, so die Achental Tourismus gKU. „Mit den Schwendaktionen wurde ein Format geschaffen, das nicht nur die Kulturlandschaft bewahrt, sondern auch die Akzeptanz für den Tourismus in der Region stärkt und Gäste langfristig an die Destination bindet“, heißt es in einer Pressemitteilung. Weitere Infos zum Wettbewerb gibt es unter www.deutschertourismuspreis.de.