Patrozinium in Schmidham feierlich begangen

von Redaktion

Pfarrer im Ruhestand Martin Appel: „Wer sich auf Gott einlässt, ist niemals verlassen“

Schmidham – Der Gottesdienst zum Patrozinium der Kapelle Mariä Geburt in Schmidham, das zu Wolkersdorf und damit zum Traunsteiner Stadtgebiet sowie zur Pfarrei Erlstätt gehört, erfreute sich großen Zuspruchs. Ruhestandspfarrer Martin Appel zelebrierte die Messe, zu der sich zahlreiche Gläubige aus Schmidham, Erlstätt, Wolkersdorf und Umgebung versammelt hatten, um den Geburtstag der Gottesmutter Maria zu feiern.

Die Kirche begeht bekanntlich nur drei Geburtstage: Weihnachten, den Geburtstag Jesu Christi, den 24. Juni, den Geburtstag seines Vorläufers Johannes des Täufers, und den 8. September, den Geburtstag Marias, der Mutter Jesu. In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Appel daran, wie Maria durch das Wirken des Heiligen Geistes schwanger wurde, um Jesus, den Retter und Erlöser, zu empfangen. Als Josef, der mit Maria verlobt war, von der Schwangerschaft erfuhr, plante er, sich von ihr zu trennen, um sie nicht bloßzustellen. „Wie verlassen musste sich Maria damals gefühlt haben, als das Schönste in ihrem Leben, die Liebe zu zerbrechen drohte?“, fragte Pfarrer Appel. Doch Maria habe geschwiegen und sich ganz auf Gott verlassen. Wer sich auf Gott einlasse, so Appel, sei niemals verlassen und verloren. In den Fürbitten wurde darum gebeten, dass sich alle Verantwortungsträger in der Kirche nach dem Vorbild Mariens vom Heiligen Geist leiten lassen. Katharina Gromes begleitete die Lieder mit ihrer Harfe. Zum Abschluss wurde der Wettersegen erteilt und das Lied „Segne du, Maria“ angestimmt. Mesnerin Roswitha Huber hatte die Kapelle wunderschön geschmückt.

mmü

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