Ortsmitte wird aufgemöbelt

von Redaktion

Arbeiten am Wendelsteinplatz haben begonnen und dauern bis zum 31. Oktober

Prien – Rund um den Spielplatz ist er ganz ansehnlich, der Wendelsteinplatz. Dann aber dominiert eine kahle kiesige Fläche. Es sei denn, es wird gefeiert. Was den Großteil des Jahres nicht der Fall ist. Ohne Fest oder Eislaufbahn ist der Ort ziemlich öde. Nicht mehr lange. Die Männer des Bauhofes und der Gemeindewerke machen sich gerade ans Aufhübschen.

Ein Steg
für die Hütten

Foodtrucks, Eiswagen und Gastrohütten sind geplant. Oder die Beach Bar feiert ein Comeback. Und vor allem soll der Wendelsteinplatz auch im Alltag einladender werden. Ein Wunsch, den auch die jugendlichen Priener jüngst an einem „runden Tisch“ deutlich äußerten.

Maßgeblich zur Ganzjahresattraktivität beitragen soll ein Holzsteg. Auf dem finden im Winter Hütten an der Eisbahn Platz, sonst ist es eine gute Sitzmöglichkeit – und sonnen kann man sich da auch. Wer das nicht will, der geht in den Schatten des Sonnensegels.

22 auf 5,5 Meter groß soll der Lärchenholzsteg werden. Und so hoch, dass die Priener und ihre Gäste von Frühjahr bis Herbst dort bequem sitzen. Ist in den Wintermonaten die Kunsteisfläche südlich des Stegs ausgerollt, ist die Fläche immer noch etwa 20 Zentimeter über Eisniveau. Zwei Verkaufsbuden bietet der Steg leicht Platz und genug Bewirtungsfläche bleibt auch übrig, sind Bürgermeister Andreas Friedrich und sein Abteilungsleiter Wirtschaft und Tourismus, Tobi Huber, überzeugt.

Ob dem so ist, soll sich schon diesen Winter zeigen. Deswegen sind die Truppen des gemeindlichen Bauhofs und der Gemeindewerke im Einsatz, schaffen die Infrastruktur für Strom-, Wasser-, Kanal- und Lautsprecherkabel. „An den Ecken der Eislauffläche sind bereits die Licht- und Lautsprechermastfundamente ersichtlich“, so Friedrich. Der Lärchenholzsteg und die beiden Verkaufsbuden werden von einer heimischen Zimmerei erstellt. „Die Baumaßnahme wird bis spätestens 31. Oktober abgeschlossen. Anschließend beginnt der Aufbau der Kunsteisfläche“, sagt der Bürgermeister.

Projekt kostet
rund 80000 Euro

Ach, ja: Bezahlt werden muss das Ganze auch noch. Für Steg und Verkaufsbuden sowie verschiedene Kleinteile sind laut Bürgermeister 40000 Euro veranschlagt. Die Eigenleistungen von Bauhof und Gemeindewerken können ebenfalls mit etwa 40000 Euro angesetzt werden.

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