Sportwart gewinnt „Zwetschgendatschi-Regatta“

von Redaktion

Bei der besonderen Wettfahrt in Übersee sind die Letzten die Ersten

Übersee – Warum die Wettfahrt „Zwetschgendatschi-Regatta“ heißt? Weil die Gewinner einen Zwetschgendatschi bekommen. Das Besondere ist aber nicht nur der Datschi, sondern die Umkehrung der Gewinnreihenfolge, das heißt, die jeweils Letzten einer Bootsklasse bekommen einen Datschi.

Warum ist das so? Weil immer sehr viele Teilnehmer an einer Regatta mitfahren, jedoch immer nur ein kleiner Kreis vorne ist. Bei dieser Regatta sollen nun auch mal die im Vordergrund stehen, die sich nicht entmutigen lassen und trotzdem immer wieder die Herausforderung annehmen und mit den anderen ins Rennen gehen – ohne auf einen Stockerlplatz zu kommen. Genau dieser Spirit wird vom SCCF mit dieser Regatta gewürdigt.

Zum Auslaufen der Boote herrschten Wetterbedingungen, wie sie besser nicht sein könnten. Eine leichte Brise wehte, die alle Boote zügig aus dem Hafen trieb, begleitet von bestem Sonnenschein. Je näher es jedoch an den Startzeitpunkt 12 Uhr ging, umso weniger wurde der Wind. Dennoch startete der erfahrene Regattasegler und Ehrenpräsident des Vereins, Klaus Schreil, pünktlich um 12 Uhr die erste von zwei Wettfahrten. Es dauerte dann auch einige Minuten, bis sich alle Boote über die Startlinie schieben konnten. Es stabilisierte sich die Situation von fast gar keinem Wind auf wenig Wind. Der erfahrene Wettfahrtleiter tat dann das einzig Richtige und verkürzte die erste Wettfahrt, sodass nach circa 45 Minuten das erste Schiff über die Ziellinie gefahren ist. Danach hatten die Schiffe erst mal Pause, denn es mussten ja erst mal alle Schiffe durchs Ziel fahren, bevor die zweite Wettfahrt gestartet werden konnte. Obwohl die Windprognosen nicht vielversprechend waren, wurde die zweite Wettfahrt gestartet, denn „segeln ist besser als warten“. Auch diese wurde sinnvollerweise gekürzt, konnte aber dennoch fertig gesegelt werden.

Gewonnen hat die Regatta der Sportwart des SCCF, Arndt Brendecke, vor Sepp Mittermaier und Georg Hangel. Im Anschluss spendierte der Verein noch Freibier, so konnte der sommerliche Abend gesellig abgeschlossen werden.

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