Kasperl als Kulturerbe – Stephan Mikat und sein Mucki sind förderwürdig

von Redaktion

Kostenlose Theatervorstellungen im Oktober in Grassau und im Dezember in Grabenstätt

Prien/Chiemgau – Das Chiemsee-Kasperltheater von Stephan Mikat tourt weiter erfolgreich durch die Region, nun mit seinem neuesten Abenteuer „Kasperl & Mucki bei der Feuerwehr“.

Zweimal kann dieses unterhaltsame und lehrreiche Stück dieses Jahr sogar kostenlos besucht werden: am Mittwoch, 29. Oktober, um 16 Uhr im Großen Heftersaal in Grassau und am Dienstag, 2. Dezember, um 16 Uhr im Pfarrheim Grabenstätt.

Möglich macht dies die Aufnahme des beliebten Kasperltheaters in das Förderprogramm des Verbandes freier Kinder- und Jugendtheater Bayern. Dieses Programm wird durch Mittel des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst unterstützt und unterstreicht den Erfolg des beliebten Kasperltheaters.

Für Stephan Mikat und sein Team bedeutet das nicht nur Rückenwind, sondern auch neue Chancen, die Kasperltradition auf noch mehr Bühnen lebendig werden zu lassen. Seit 2017 begeistert das Chiemsee-Kasperltheater mittlerweile Groß und Klein. „Was mit einer spontanen Idee zum siebten Geburtstag meiner Tochter Denise begann, hat sich zu einer Tournee entwickelt, die nun sogar schon weit über Bayern hinaus bekannt ist“, freut sich Mikat.

So wurde das Theater schon als erste Kasperlbühne Bayerns mit dem Siegel „Regionale Vielfalt der Mundarttheater in Deutschland“ ausgezeichnet – eine Würdigung durch die Deutsche UNESCO-Kommission im Rahmen des bundesweiten Verzeichnisses des immateriellen Kulturerbes.

Jüngst trat die Truppe sogar zum 180. Geburtstag von König Ludwig II. im Schloss Herrenchiemsee auf. In „Kasperl & Mucki bei der Feuerwehr“ stolpern Kasperl und sein chaotischer Freund Mucki, ein arbeitsloser Osterhase mit viel Herz und null Plan vom Feuerwehrschlauch, mitten in einen turbulenten Einsatz. Natürlich läuft nichts wie gedacht und spätestens, wenn der Wasserhahn der Hexe verrücktspielt, wird klar: Hier spritzt es, zischt es, schäumt es – brennen tut es aber höchstens vor Lachen. Dazu gibt’s Slapstick, Seifenblasen, Schaumparty und sogar Schneesturm mitten im Herbst und Advent.

Der Kasperl spricht dabei im schönsten Bairisch, während seine Freunde und Gegenspieler mal bairisch, mal hochdeutsch reden – so ist es für alle zu verstehen. Mit seinen fantasievollen Geschichten schafft Mikat ein Theater, das Tradition und Humor vereint, Kinder begeistert und Erwachsene köstlich amüsiert. Eine Anmeldung ist nicht nötig – einfach vorbeikommen, Platz sichern und live dabei sein. Markus Müller

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