Übersee macht aktuelle Projekte und Entscheidungen öffentlich

von Redaktion

Bürgermeister Herbert Strauch nennt Beschlüsse zu Infrastruktur, Schülerbeförderung und Straßenarbeiten

Übersee – Bürgermeister Herbert Strauch gab in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats verschiedene Beschlüsse aus nicht-öffentlichen Sitzungen bekannt. So hat die Gemeinde die Containeranlage, die für die vorübergehende Unterbringung des Kindergartens genutzt wurde, an die Firma Containex verkauft. „Die Anlage ist zwischenzeitlich abgebaut, auch das Inventar konnte zur weiteren Nutzung verkauft werden“, so der Rathauschef. Für den Kindergarten Zellerpark wurde eine elektronische Schließanlage mit Kosten in Höhe von 20173 Euro bei der Firma Bauer Elektroanlagen in Auftrag gegeben. Am Freitag, 17. Oktober, findet ein Tag der offenen Tür im neuen Kindergarten Zellerpark statt, wo das Gebäude besichtigt werden kann. Am Vormittag sind die kirchliche Segnung und die offizielle Eröffnung geplant.

Den Auftrag für die Schülerbeförderung für das Jahr 2025/26 vergab der Gemeinderat an die Firma Knoll Reisen.

Die Pumpstationen „Hauptpumpwerk Feldwieser Straße“ und „Seestraße 10“ werden nach Auftragsvergabe durch den Gemeinderat an die Firma Zach mit Kosten von 27470 Euro und an die Firma KSB mit Kosten von 13040 Euro saniert. Der Gemeinderat genehmigte auch die überplanmäßigen Kosten von 18094 Euro für die Uferverbauung am Chiemsee. Ebenso wurden die überplanmäßigen Kosten für die Sanierung der Hocherlacher Straße genehmigt. Weiter beschloss der Gemeinderat in nicht-öffentlicher Sitzung, dass die Verwaltung einen Leasing-Vertrag bei der Firma Stephl über fünf Jahre abschließt.

Außerdem informierte der Rathauschef, dass es laufend Gespräche und Ortstermine mit der Firma Avacomm wegen der fehlenden Asphaltierungsarbeiten im gesamten Ortsgebiet nördlich der Bahn gegeben habe. Vonseiten der Gemeinde sei klargestellt worden, dass der Bauablauf so nicht funktioniere.

„Falls die vollständige Asphaltierung künftig nicht zügiger nach den Grabungsarbeiten erfolgen sollte, werde die Gemeinde nur weitere Straßenaufbrüche genehmigen, wenn alle vorherigen Aufbrüche ordnungsgemäß verschlossen seien“, erklärte Bürgermeister Stauch.

Auf die Nachfrage von Gemeinderat Anton Stefanutti war eine Anfrage beim Bauhof zum Weg im Bereich Bäckerscheibe gestellt worden, der seit Jahren nicht mehr aufgekiest und damit höher gelegt worden war. Der Bauhof hatte erklärt, dass ein Abschieben des Weges zu Problemen mit den Wurzeln der Bäume am Ufer führen und somit ihre Standfestigkeit gefährden würde. Ein Ablauf des Wassers Richtung See müsste darüber hinaus mit der Abteilung Naturschutz und Wasserrecht beim Landratsamt Traunstein abgeklärt werden. gi

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