Bayerisches Rotes Kreuz zieht ins Rathaus um

von Redaktion

Beratung findet künftig in Breitbrunn statt – Testphase startet im November

Breitbrunn In seiner Sitzung wurde der Gemeinderat unter Verschiedenes informiert, dass ein Beratungskonzept des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) – Kreisverband Rosenheim – aus dem ehemaligen Rosenheimer Service-Zentrum in der Münchener Straße künftig in den Landkreisgemeinden weitergeführt werden soll. Im 2022 eröffneten Servicezentrum konnten sich Interessierte über alle Dienstleistungen des Roten Kreuzes (RK) informieren, unter anderem Haus-Notruf, Erste-Hilfe-Ausbildung, ehrenamtliche Mitarbeit in den Gemeinschaften, Möglichkeit der Fördermitgliedschaft, Blutspenden – kurz, über alles rund um das Rote Kreuz.

Aus Kostengründen stehen die Räumlichkeiten in der Innenstadt dem Bayerischen Roten Kreuz künftig nicht mehr zur Verfügung. Alternativ sollten nun Räumlichkeiten in den jeweiligen kommunalen Rathäusern genutzt werden. „Das Breitbrunner Rathaus verfügt über ausreichende Raumkapazitäten für derlei Beratungen“, lässt Rathauschef Anton Baumgartner das Breitbrunner Gremium wissen.

Nach Rücksprache mit dem Kreisverband Rosenheim stellt die Gemeinde Breitbrunn vorerst einmal für eine Testphase ein Ersatzbüro im Erdgeschoss des örtlichen Rathauses zur Verfügung. Für eine Rundumberatung sowohl durch das Bayerische Rote Kreuz als auch die sozialen Dienste kann es anlassbezogen nach vorheriger Terminabsprache mit dem Sachbearbeiter genutzt werden.

Für eine Testphase sind zwei Monate für 2025 geplant. Der nächste Termin im November und weitere Beratungstermine werden frühzeitig bekannt gegeben. Das Breitbrunner Gremium nahm den Sachverhalt ohne Einwendungen zur Kenntnis. wak

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