Übersee – Der Film „In der Tracht vom Chiemgau um die Welt… und wieder zurück“ von Stefan Erdmann wird aufgrund seines Erfolgs im Sommer beim Gaufest des Chiemgau Alpenverbands fünf weitere Male im Gasthaus D‘Feldwies gezeigt.
Die „Feldwieser Roas“ verbindet Filmaufnahmen, Live-Auftritte und historische Bilder der Chiemgauer Trachtler, die seit 1906 weltweit unterwegs waren. Die Handlung dreht sich um drei Trachtenkinder, die einen Koffer mit Reiseerinnerungen finden. Stefan Erdmann und sein Team interviewten viele Zeitzeugen, darunter etwa Christina Schwaiger und Thomas Hiendl.
Der Film bietet Spannung, Humor und Emotionen und zeigt Begegnungen der Trachtler mit internationalen Folkloregruppen in Europa, den USA, Asien und Afrika. Er beleuchtet auch das Heimkehren und den veränderten Blick auf die Welt.
Stefan Erdmann, 1966 in München geboren, verliebte sich 2001 in Island, was sein Leben veränderte. Sein erster Film „Island 63° 66° N“ wurde 2007 ein Erfolg. Weitere Projekte folgten, darunter der Chiemgaufilm „Heimat 46° 48° N“. Während der Corona-Zeit entstand „Die Seele des Waldes“.
Erdmanns Karriere begann anders: Aufgewachsen in Pullach, gründete er mit elf Jahren eine Band und wollte Rockstar werden. Er wurde Industriemeister und gründete mit 22 seine erste Firma. Ein privater Wendepunkt kam 2003 mit der Geburt seines Sohnes.
Trotz Rückschlägen sagt Erdmann heute: „Ich danke dem Verlauf meines Lebens dafür, dass ich heute das machen kann, was ich liebe.“
Live-Vorführungen des Films sind noch von Mittwoch, 8., bis Freitag, 10. Oktober, zu sehen. gi