Prien – In der jüngsten Sitzung des Haupt- und Werkausschusses ging es auch um die Anfrage der Chiemseer Tafel nach einem Zuschuss für 2025. Wie Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) ausführte, habe man bisher von 2016 bis 2021 mit einer Ausnahme 5800 Euro gewährt; seit 2022 seien es 6000 Euro. Die Tafel rechne für 2025 mit einem Defizit in Höhe von 12000 Euro. Ulrich Steiner (Die Grünen) erklärte, er würde auch mehr zuschießen, die Tafel sei eine wichtige Institution. Dem schloss sich Kersten Lahl (BfP) an, der sagte, schon allein wegen des hohen Anteils an ehrenamtlichen Helfern dürfe man nicht unter diese Summe gehen. Das wäre ein falsches Signal. Wie Bürgermeister Friedrich (ÜWG) erwiderte, stammten 40 Prozent der Kunden aus Prien. Damit würde der Markt bereits mehr bezahlen als er müsste. Das Gremium beschloss einstimmig, die Tafel mit 6000 Euro zu unterstützen. wp