Besucheransturm bei der Truna

von Redaktion

160 Aussteller demonstrieren Leistungsfähigkeit mit vielfältigem Angebot

Traunstein – Bei strahlendem Sonnenschein eröffnete vergangene Woche die TRUNA, die größte und seit 1979 am längsten noch bestehende Gewerbeschau in Südostbayern, auf dem Festplatz in Traunstein ihre Tore. Rund 160 Aussteller präsentierten in den Hallen und auf dem Freigelände anschließend bis vergangenen Sonntag ein breites Angebot an Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen, Innovationen, Informationen und Attraktionen. Mit dabei waren Aussteller aus Handel, Handwerk und Gewerbe, aus der Industrie, dem Dienstleistungs- und dem Gesundheitssektor sowie von Behörden und Blaulichtorganisationen aus dem gesamten Raum der Region 18.

„Vielfalt und
Leistungskraft“

Thomas Eberl, Vorsitzender des Wirtschaftsverbands Traunstein, hob hervor, dass die Traunsteiner Gewerbeschau nicht nur ein „Spiegelbild für die wirtschaftliche Vielfalt und Leistungskraft der Betriebe aus der ganzen Region“ ist. Vielmehr sei sie auch ein Beispiel für ehrenamtliches Engagement und organisatorische Stärke der Verantwortlichen, da viele Regionalmessen verschwunden seien, die TRUNA aber seit 1979 fortbesteht.

Stellvertretende Landrätin Resi Schmidhuber sagte, die TRUNA sei ein Schaufenster für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Region. Die Unternehmen seien die Garanten für Arbeitsplätze und Wohlstand. Nicht zuletzt deshalb investiere der Landkreis auch kräftig in die Bildung. Der Bundestagsabgeordnete Siegfried Walch grüßte per Videobotschaft und sah in der Region „nicht nur einen Produktionsstandort, sondern auch die Heimat für viele Unternehmen“. Die Einsatzbereitschaft sei unter anderem daran abzulesen, dass sich der Landkreis als einziger im IHK-Wirtschaftsbarometer verbessern konnte.

Traunsteins Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer, der die Festrede hielt, sah die TRUNA „im besten Alter“ und plädierte dafür, in vielen Bereichen mit mutigem Unternehmergeist voranzugehen und auf das Machbare zu schauen anstatt immer Risiken, Verordnungsdickichte und Hindernisse im Auge zu haben. Durch einen Mentalitätswandel und Macherqualitäten könne Vieles auf den Weg gebracht werden, anstatt sich mit Verzagtheit im Klein-Klein zu verheddern.

„Nicht nur jammern, sondern anpacken“

Ein Beispiel in Traunstein für dieses Vorgehen sei die Neugestaltung des Maxplatzes. Zwischen der einstimmigen Stadtratsentscheidung und dem letzten Handgriff bei den Bauarbeiten seien gerade mal zwölf Monate vergangen. „Wenn wir nicht nur jammern, sondern zusammenhalten und anpacken, dann können wir etwas voranbringen und optimistisch in die Zukunft schauen.“ Wichtig sei auch, unsere Region durch viele Chancen und Ausbildungsangebote für die junge Generation attraktiv zu halten. Deshalb müsse auch für den Neubau des Campus Chiemgau „jetzt bald der Beton in den Boden“.

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