Das Leben in Bergen bleibt sicher und ruhig

von Redaktion

Kriminalstatistik weist viele Betrugsfälle an Autobahntankstelle aus – Wahlleitung für Kommunalwahl im März benannt

Bergen – Die Kommunalwahl im März 2026 rückt näher und damit auch die Vorbereitungen. Hierzu gehört die Benennung eines Wahlleiters und seines Stellvertreters. Zustimmen konnte der Rat dem Vorschlag der Verwaltung.

Laut Bürgermeister Stefan Schneider sei es in Bergen Tradition, dass die Wahlleitung und die Stellvertretung aus der Verwaltung kommen. Bauamtsleiter Sebastian Ederer würde sich hierfür sehr gut eignen, zumal er bereits Erfahrungen als Wahlleiter in Vachendorf mitbringe. Sein Stellvertreter ist dann Günter Nigl. Dem stimmten die Räte zu.

Zudem wurden die Fraktionen darum gebeten, Mitglieder ihrer Parteien zu benennen, die in den Wahlausschuss berufen werden. Der Wahlausschuss besteht aus den Wahlleitern und zusätzlichen vier Mitgliedern. Diese haben auch die Aufstellungslisten zu überprüfen. Der Wahlausschuss muss aus Personen bestehen, die kein Mandat anstreben und auch nicht für das Bürgermeisteramt kandidieren.

Im weiteren Verlauf der Sitzung gab Bürgermeister Stefan Schneider auch den Sicherheitsbericht weiter. So wurden im vergangenen Jahr 293 Straftaten zur Anzeige gebracht. Dies ist eine deutliche Steigerung zum Vorjahr mit 143 Straftaten. Allerdings zählt auch die Autobahn zum Erhebungsgebiet. Eine Aufklärungsquote von 44,7 Prozent konnte die Polizei nennen. In 140 Fällen handelte es sich um Tankbetrug, hauptsächlich an der Autobahnraststätte. Die Aufklärungsquote diesbezüglich bei inländischen Straftätern sei hoch. Bei den 66 Verkehrsunfällen gab es 14 Verletzte und die Hälfte davon sind Radfahrer.

Was unter Straßenkriminalität zu verstehen ist, musste erst erläutert werden. Dies sind Straftaten, die im öffentlichen Raum begangen werden, also auch Diebstähle und Sachbeschädigungen. Hiervon gab es 18, wobei fünf aufgeklärt wurden. Auch zwei Einbrüche wurden verübt, die jedoch nicht beendet wurden, da die Einbrecher von den Hauseigentümern überrascht wurden.

„Durch die Autobahn stechen wir in der Statistik ein wenig heraus“, so Bürgermeister Schneider. „Sonst ist es bei uns sehr ruhig und wenig los“, freute er sich. Fazit: In Bergen lebt es sich nach wie vor sehr sicher. tb

Artikel 1 von 11