Rimsting – Christian Moser ist Bürgermeisterkandidat der UWG Rimsting. Einstimmig nominierten die Mitglieder der Unparteiischen Wählergruppe den engagierten Gemeinderat in der gut besuchten Jahresversammlung im Café „Toni“. „Da Moser macht’s“, freute sich UWG-Vorsitzender Raimund Feichtner unter großem Beifall. Er zeigte sich überzeugt, dass Christian Moser der beste Kandidat sei und die Wahl am 8. März gewinnen werde.
Christian Moser ist 49 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 18 und 16 Jahren. Aufgewachsen ist er auf der Fraueninsel, lebt aber seit Mitte der 90er-Jahre in Rimsting. Beruflich ist er beim katholischen Medienhaus Michaelsbund als leitender Mitarbeiter in der Redaktion aktiv. Der studierte Politikwissenschaftler hat dort eine Ausbildung zum Radioredakteur gemacht. Ehrenamtlich ist Moser beim TSV Rimsting als Fußballjugendtrainer tätig und Zweiter Abteilungsleiter der Fußballabteilung. Seit 2018 ist er Pfarrgemeinderat und übt dort das Amt des Schriftführers aus, genauso wie in der UWG. Seit Januar 2025 ist er als Nachfolger von Raimund Feichtner im Gemeinderat Rimsting. Moser sagte: „Wir haben als Vertreter UWG ausschließlich das Wohl der Rimstinger und Greimhartinger im Blick und keine Parteiinteressen. Wir leben hier in einer wunderbaren Gegend – dazu haben wir nichts geleistet! Wir müssen uns aber engagieren, dass die Gegend, dass unser Dorf so wunderbar bleibt und weiterhin attraktiv bleibt für Familien.“ Dafür trete die UWG ein und dafür wolle auch er eintreten, als Gemeinderat und als Bürgermeisterkandidat, so Christian Moser.
Vor der Nominierung des Bürgermeisterkandidaten gab zu Beginn der Versammlung Raimund Feichtner einen kurzen Rückblick auf die UWG und das vergangene Vereinsjahr. Schon seit 1960 trete die Unparteiische Wählergruppe in Rimsting mit ihren unabhängigen, parteifreien Kandidatinnen und Kandidaten an, um bürgernahe Politik unabhängig von Parteieinflüssen oder Parteiinteressen gestalten zu können. Vor allem für die Erhaltung und Bewahrung der Umwelt und der Natur, den sorgsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen wie Grund und Boden und Energie sei die UWG eingetreten. Schatzmeisterin Veronika Heinz berichtete über einen soliden Kassenstand, bevor die Gemeinderäte Brigitte Feichtner und Christian Moser wichtige aktuelle Themen der Gemeindepolitik ansprachen. Brigitte Feichtner berichtete von der Stellplatz- und der Spielplatzsatzung, die der Gemeinderat im September beschlossen hatte, da das Land Bayern diese beiden Punkte in der Bayerischen Bauordnung im Zuge der Entbürokratisierung nicht mehr reguliert. Künftig sind in Rimsting bei Neubauten pro Wohneinheit zwei Stellplätze, bei Wohngebäuden ab fünf Wohneinheiten zudem ein Spielplatz nötig. Schon längere Zeit befasse sich der Gemeinderat mit einem Mobilitätskonzept, so Feichtner. Jetzt seien rund 40 Einzelmaßnahmen im Gemeinderat beschlossen worden.
Christian Moser berichtete von der Anfrage einer Münchner Firma, beim Umspannwerk in Sankt Salvator einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan für einen Batteriespeicher zu erstellen. Der Gemeinderat stimmte dem Vorhaben zu. Die Firma will mit dem Stromversorger Bayernwerk einen Abnahmevertrag abschließen und damit für Rechtssicherheit sorgen.
Dr. Fritz Hornschuch kritisierte danach Pläne des Wasserzweckverbands Chiemseegruppe, den neuen geplanten Hochbehälter nordwestlich des jetzigen Hochbehälters zu platzieren. Dazu müssten viele alte Bäume gefällt werden. Ökologisch sinnvoller sei es, den Hochbehälter südlich anzulegen, wo schon in den sechziger Jahren der erste Hochbehälter stand. Dafür würde er als Grundbesitzer gerne wieder die Flächen zur Verfügung stellen. Er forderte die UWG auf, diesen Vorschlag zu unterstützen.
Nach der Nominierung Christian Mosers stellte Feichtner noch die Kandidaten der UWG zur Gemeinderatswahl vor. Die endgültige Aufstellung der Liste werde bei einer Versammlung im November folgen.re