Gstadt modernisiert

von Redaktion

Tourist-Info informiert über neue MVV-Zonen, moderne Homepage und schicke Radständer

Gstadt – Die Angebote des MVV werden auch im kommenden Jahr den Einheimischen aber auch den Gästen zugutekommen. Für Letztere wird allerdings die Zoneneinteilung geändert.

Sophia Staller, Leiterin der Tourist-Info Gstadt, informierte den Gstadter Gemeinderat über den Sachverhalt. Der MVV hatte auf der Gesellschafterversammlung Ende September vorgeschlagen, sowohl das jetzige Gästekartenmodell zu vereinfachen als auch mittelfristig einen einheitlichen Geltungsbereich für alle MVV-Gästekarten zu schaffen, auch im Hinblick auf eine mögliche weitere Vergrößerung des Verbundgebietes Richtung Ostallgäu.

Neues
Gästekartenmodell

Ab 2026 ändert der MVV die Einteilung. Entweder kann die betreffende Gemeinde vier Zonen frei wählen oder es können mit der Gästekarte die Zonen fünf bis elf kostenlos befahren werden. Bislang galten die Gästekarten in den Zonen vier bis elf. Sophia Staller erklärte, dass für beide Varianten die Kosten für die Gemeinde ähnlich sein werden. Laut Abrechnung machten die Kosten in 2024 10000 Euro aus. Heuer sei mit Kosten in Höhe von 12000 Euro zu rechnen. Für 2026 würden sich die Kosten mit dem vereinfachten Modell auf rund 7000 Euro senken. Staller betonte, dass das MVV-Angebot bislang gut angenommen werde. Die Gemeinderäte nahmen den Sachverhalt ohne Einwände zur Kenntnis.

Sophia Staller informierte das Gremium weiter, dass die Homepage der Gemeinde Gstadt noch aus 2017 datiere, also „in die Jahre gekommen“ sei und Updates immer schwieriger würden. Falls das Gremium sein Einverständnis gebe, werden Angebote über entsprechende neuere Designs und Möglichkeiten eingeholt und das Gremium beizeiten über den Fortgang informiert. Ab 2027 könnte sich dann die Gemeinde im neuen Look präsentieren. Bürgermeister Bernhard Hainz (FWG) merkte dazu an, dass es „sinnvoll und richtig“ sei, dass sich die Tourist-Info Gedanken macht. Die Gemeinderäte stimmten dem Vorschlag geschlossen zu.

„Verborgen und
oft zu schmal“

Ebenfalls einstimmig erging die Zustimmung, dass der Radständer an der Tourist-Info einen neuen Look verpasst bekommt. Dieser sei „verbogen und oftmals zu schmal für die mittlerweile breiteren Reifen“, berichtete Tourist-Info-Leiterin Stephanie Staller. Auch werde oftmals nach einer E-Ladestation gefragt, über die die Tourist-Info bislang nicht verfüge.

Die Tourist-Info-Leiterin regte deshalb an, den Radständer zu erneuern und eine E-Bike-Ladestation einzurichten. Diesen Vorschlag nahmen die Gemeinderäte mit 13:0 der Stimmen an.

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