Wie sehen die Blätter aus? Wie unterscheiden sich die Rinden?

von Redaktion

Zweitklässler der Grundschule Inzell erleben besonderen Vormittag zum Thema „Wald und Zusammenhalt“ im Gemeindewald

Inzell – Ein Tag in der freien Natur ist immer etwas Besonderes, gerade jetzt im Herbst, wenn sich die Natur verändert und sich die Bäume bunt färben. Im Herbst im Wald spazieren gehen – was kann es Schöneres geben, möchte man meinen.

Ein ganz besonderer Vormittag erwartete die Zweitklässler der Grundschule Inzell, als sie gemeinsam mit Renate Mittermaier und Reini Koch vom Bergwalderlebniszentrum in Ruhpolding in den Gemeindewald in der Nähe der Schule gingen. Unter dem Blätterdach des Waldes stand nicht nur Spaß, sondern auch Gemeinschaft und Lernen im Mittelpunkt.

Mit viel Begeisterung nahmen die Kinder an verschiedenen Spielen rund um das Thema „Wald und Zusammenhalt“ teil. In kleinen Gruppen machten sie sich auf den Weg entlang des Steigs, um versteckte Waldtiere zu entdecken und ihre Namen zu erraten. Beim Tauziehen wurde schnell klar: „Nur wenn alle an einem Strang ziehen, kommt man ans Ziel – eine Lektion, die nicht nur im Spiel, sondern auch im Leben zählt.“ Dabei zeigten die Schüler viel Einsatz und waren darauf aus, gemeinsam das Ziel zu erreichen. Und wer so flink wie ein Eichhörnchen sein wollte, durfte Nüsse verstecken und sich merken, wo sie liegen – gar nicht so einfach! Vor allem dann, wenn Schnee liegt und die Tiere sich bei anderer Bodenbedeckung wieder daran erinnern sollen.

Den Kindern wurden außerdem viele spannende Dinge über die Bäume des Waldes erklärt: Wie sehen die Blätter aus? Wie unterscheiden sich die Rinden? Mit großem Eifer versuchten die Kinder, sich die Namen zu merken, und staunten über die Vielfalt, die direkt vor ihrer Haustür wächst. Das Unterscheiden der Laubbäume war teilweise ganz einfach, denn viele Blätter lagen schon am Boden und die Schüler mussten nur die verschiedenen Teile einsammeln und anschließend vergleichen. Man merkte schnell die Unterschiede.

Ein weiterer Höhepunkt war das Bauen von kleinen Wichtelhäusern. Mit viel Fantasie entstanden zwischen Moos, Ästen und Zapfen richtige kleine Kunstwerke.

Nun hoffen die Grundschulkinder, dass ihre Familien bald im Wald auf Entdeckungstour gehen, um die liebevoll gestalteten Wichtelhäuser zu suchen und zu bewundern. Vielleicht machen sich die ein oder anderen Eltern mit ihren Schützlingen ja auf den Weg in den Wald, um die Besonderheiten der Natur zu entdecken. wet

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