Breitbrunn – Geschäftsführer Thomas Wagner präsentierte in der jüngsten Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Breitbrunn den Haushaltszwischenbericht. Dabei machte er nur auf einige wenige Punkte aufmerksam.
Unter dem Titel Ausgaben wies er auf der Aufgabenseite auf Mietenkosten hin, aus den geplanten 8500 Euro seien schon 11516 Euro geworden. Allein die Druckkosten schlügen hier mit rund 4000 Euro zu Buche, nun sei intern im Haus umgestellt worden: „Ab sofort dann hoffentlich nicht mehr.“
Auf diesbezügliche Nachfragen von Markus Thalhauser erklärte Wagner, dass hausintern viel gescannt werde. Die anstehenden Kommunalwahlen im Jahr 2026 werden wohl eine vermehrte Anschaffung von Fachbüchern, Fachzeitschriften und Portokosten nach sich ziehen, so Wagner weiter. Hier werden aus den angesetzten 3000 Euro mehr als 4200 Euro fällig.
Des Weiteren wies Wagner auf Ausgaben bei der Grundschule hin: Statt 7000 Euro sind gut 12000 Euro für den Unterhalt des Schulgebäudes und der Schulanlagen ausgegeben worden. Unter anderem habe man die Dachrinnenheizung repariert.
Der Gebäude- und Grundstücksunterhalt beim Kinderhaus in Gstadt falle um 8000 Euro höher aus als angesetzt. Bislang wurden hier mehr als 24000 Euro ausgegeben. Und die Defizitzahlung an den Betriebsträger habe sich von 160000 Euro auf immerhin 165000 Euro erhöht.
Abschließend ging Wagner noch auf den Schuldenstand gegenüber dem Jahresbeginn ein. Bei der Verwaltung sei dieser mit 80000 Euro gleichgeblieben, beim Kinderhaus habe sich der Betrag von 3,1 Millionen Euro abzüglich der Tilgung in Höhe von 34035 Euro auf 3,08 Millionen Euro gemindert und bei der Grundschule habe sich der Schuldenstand um gut 9600 Euro auf 28837 Euro verkleinert.
Ohne Nachfragen nahmen die Mitglieder der VG den Haushaltszwischenbericht zur Kenntnis. elk