„Der gute Geist unseres Hauses hat viele Gesichter“

von Redaktion

Alten- und Pflegeheim Siegsdorf feiert 30-jähriges Bestehen mit Festakt und Dank an Wegbereiter

Siegsdorf – Seit drei Jahrzehnten ist das Alten- und Pflegeheim in der Ortsmitte von Siegsdorf ein Ort der Fürsorge, Gemeinschaft und Lebensfreude. Gemeinsam haben die Mitarbeiter, die Bewohner und ihre Angehörigen, aber auch viele ehrenamtlich engagierte Begleiter über drei Jahrzehnte ein Haus mit Herz und Menschlichkeit geschaffen.

Im Rahmen eines festlichen Empfangs zur Feier des 30-jährigen Jubiläums dankte Monika Sandbichler als Leiterin des Hauses allen, die sich seit vielen Jahren um die Bewohner kümmern. Sie freute sich aber auch über die Teilnahme vieler Handwerker und Fachfirmen aus der Region, die seit vielen Jahren das Heim mit ihrer Expertise und ihrem Service rund um die Uhr begleiten.

Die Gesellschafterin des Alten- und Pflegeheims, Elisabeth Haselberger, schloss sich diesem Dank an und ging in ihrer kurzen Festansprache aber auch auf die Gründerväter des Pflegeheims ein.

Allen voran war es sicher der Siegsdorfer Ehrenbürger Prälat Johannes Waxenberger, den Frau Haselberger als Spiritus Rector der Einrichtung bezeichnete und der ihren Vater, Dr. Armin Leebmann, damals von der Idee eines Altenheims mitten in Siegsdorf überzeugte und begeisterte. Der Dritte im Bunde war der damalige Bürgermeister Franz Maier, heute ebenfalls Ehrenbürger des Ortes, der mit seinem Elan und Durchsetzungsvermögen die Türen für den Bau des Heims öffnen konnte. „Der gute Geist unseres Hauses hat viele Gesichter“, konnte Frau Haselberger dankbar feststellen.

Neben den vielen engagierten Fachkräften, die sich um die derzeit 110 Schützlinge kümmern, prägten über drei Jahrzehnte aber auch viele ehrenamtliche Helfer zusammen mit den Angehörigen und dem unendlich wertvollen Besuchsdienst die Betreuung der Bewohner.

Von Anfang an gehörten dabei auch die polnischen Ordensschwestern aus Debica bei Krakau zur großen Altenheim-Familie. Fünf Schwestern aus dem Orden „Kongregation der Dienerinnen der unbefleckten Jungfrau Maria“ leben derzeit in der ehemaligen Baron-Villa direkt neben dem Heim, unterstützen die Pflegekräfte mit aufopfernder Arbeit, sorgen aber auch mit offenem Herzen und im Gebet für eine Atmosphäre voller Wärme und Lebensqualität. Sr. Isabella, Sr. Franziska, Sr. Majola und Sr. Michalina, einige von ihnen sind bereits seit fast 30 Jahren in Siegsdorf, freuten sich dabei über die hohe Wertschätzung und die Blumen, die ihnen von der Heimleitung als symbolische Anerkennung überreicht wurden.

Siegsdorfs Bürgermeister Thomas Kamm hatte für die Schwestern eine besondere Überraschung vorbereitet. Die Gemeinde überlässt den Schwestern in Anerkennung ihrer 30-jährigen segensreichen Arbeit in Siegsdorf einen der VW-Busse, die zum Austausch anstehen. Stellvertretend für die gesamte Gemeinde und alle Besucher des festlichen Tages sprach Kamm den Verantwortlichen des Alten- und Pflegeheims, den Gesellschaftern, Mitarbeitern ein „Herzliches Vergelt’s Gott für eure unendlich wertvolle Arbeit und Präsenz mitten in unserem Dorf“ aus.Franz Krammer

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