Breitbrunn – Johanna Ruoff, Gründerin der Stiftung „Ein Platz für Kinder“, präsentierte in der jüngsten Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Breitbrunn den Sachstand bezüglich der stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Mattisburg. Aus dem einstigen Benediktushof in Mittendrin bei Gstadt wurde die Mattisburg.
Aktuell laufe der Betrieb mit einer heilpädagogischen Gruppe, sagte Ruoff. Diese Gruppe sei voll belegt mit sechs Kindern im Alter zwischen sechs und zehn Jahren. Ruoff berichtete weiter, dass vier Kinder die Breitbrunner Grundschule (1. Klasse ein Kind, 2. Klasse zwei Kinder, 3. Klasse ein Kind) und je ein Kind die Mittel- beziehungsweise Förderschule besuchen. Voraussichtlich ab kommendem Februar werde es eine zweite heilpädagogische Gruppe geben, auch wieder sechs Kinder stark und alle in der gleichen Altersstruktur. Ab Herbst 2026 sei dann eine dritte Gruppe mit weiteren sechs Kindern geplant. Von der Grundschule könnten aus Datenschutzgründen keine Informationen über den laufenden Betrieb in der Schule mit den Kindern aus der Einrichtung geliefert werden, erklärte Anton Baumgartner, Breitbrunns Bürgermeister und Vorsitzender der VG.
Johanna Ruoff fügte hinzu, dass derzeit ein Antrag für eine Schulbegleitung beim Schulamt laufe. Aktiv sei man bemüht, so Ruoff, die Kinder intern zu beschulen, was viel Bürokratie mit sich bringe.
„Wir wollen uns öffnen“, auch für Kinder außerhalb der Mattisburg, so Ruoff. Die Gespräche liefen. Ein solches Konzept fehle in der Region. elk