Walter Strauß holt sich die Kirchweihscheibe

von Redaktion

Priener Schießen ist ein Volltreffer – 52 Starter legen an – Der Letzte erhält eine Laterne

Prien – Zum 25. Mal hatte die Königlich-privilegierte Feuerschützengesellschaft Prien zum traditionellen Vorderladerschießen mit Perkussionspistole auf 25 Meter und mit dem Perkussionsscheibenstutzen auf 50 Meter Entfernung eingeladen. 52 Starter aus Bayern und Tirol kämpften in fünf Disziplinen um die besten Plätze. Erstmals durften die Senioren ab 70 Jahren mit dem Stutzen auch stehend aufgelegt schießen. Walter Strauß konnte diese Disziplin vor Georg Hundhammer und Otto Dauer, alle FSG Prien, für sich entscheiden. Bei den jüngeren Schützen mit Gewehr setzte sich Andreas Wimmer vor Thomas Laumer und Sebastian Fegl, alle FSG Prien, bei starker Konkurrenz durch.

Bei der Meisterwertung mit der Perkussionspistole siegte Markus Wörnle, Gastschütze bei der FSG, mit einem hervorragenden Ergebnis vor Thomas Laumer und Andreas Wimmer, beide FSG Prien sowie Bruno Ciresa von der IHG Innsbruck. Markus Wörnle erzielte mit dem bestplatzierten Schuss mit der Pistole auch den Wanderpokal „Pistole“.

Die zwölf besten anwesenden Schützen durften am Ende der Veranstaltung je einen Schuss auf die Kirchweihscheibe abgeben. Dieser Treffer, verbunden mit der Ehre und dem Eintrag auf der Scheibe, gelang Walter Strauß von der FSG Prien. Diese zwölf Teilnehmer erhielten je eine silberne Hutnadel. Für alle anderen gut platzierten Schützen gab es Urkunden mit Silbermünzen und Sachpreisen. Jeder Sieger erhielt eine Fahne mit Seidentuch, und sogar der Letzte bekam noch eine Laterne, damit er seinen Heimweg besser findet als die Schießscheibe.

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