Ein Baum der Erinnerung bietet künftig am Waldfriedhof Traunstein einen Ort der Verbundenheit und des Gedenkens. Im Bereich der Kindergräber haben Seelsorger und Trauerbegleiter eine Goldulme gepflanzt, die nun im Rahmen der Bestattung stillgeborener Sternenkinder offiziell eingeweiht wurde. In der Woche vor Allerheiligen stehen die Initiatoren gemeinsam mit Krankenhausseelsorgerin Katharina Burgthaler und Diakon Eberhard Spörlein täglich von 15 bis 17 Uhr, dienstags und mittwochs bis 18 Uhr, für Gespräche am Friedhof zur Verfügung. Am morgigen Freitag beginnt um 17 Uhr im Gartenzimmer hinter dem Wiesenladl die Premiere des „Death Café Chiemgau“, bei dem in offener Atmosphäre über Sterben, Tod und Trauer gesprochen werden soll. Den Abschluss der Woche bildet ein Kindergottesdienst am Sonntag, 2. November, um 10 Uhr am Waldfriedhof. Treffpunkt ist vor der Aussegnungshalle. Das Foto zeigt die Initiatoren der Pflanzung: (von links) Friedhofsverwalter Martin Schmitz, Gemeindereferent Uli Englmaier von der Stadtkirche Traunstein, Notfallseelsorger Philip Moser vom Schulpastoralen Zentrum und der Jugendstelle Traunstein sowie Daniel Georg-Stoklossa von der Fachstelle GefühlsHelden für Kinder- und Jugendtrauer. Foto re