Staudach-Egerndach – Zur Kommunalwahl im März soll den Staudach-Egerndacher Bürgern nur eine gemeinsame Liste mit Kandidaten aus CSU und der Unabhängigen Wählergemeinschaft präsentiert werden. In der Aufstellungsversammlung gelang es, 24 Kandidaten für die gemeinsame Liste zu wählen, wobei die Platzierung der Bewerber die Versammlung im Wahlverfahren entschied. Mit nur einer Gegenstimme wählte die Versammlung zudem die amtierende Bürgermeisterin zu ihrer Kandidatin für das höchste Amt in der Gemeinde. Unter dem Vorsitz von Franz Heigenhauser und der Wahlleitung von Zweitem Bürgermeister Peter Schwarz, der für die kommende Legislaturperiode nicht mehr zur Wahl steht, konnten die Formalitäten geklärt sowie der Wahlausschuss eingesetzt werden. In alphabetischer Reihenfolge stellten sich die 24 Bewerber persönlich, darunter zehn amtierende Gemeinderäte, vor. Somit gibt es doppelt so viele Kandidaten wie Mandate vorhanden sind. Anschließend hatten die Versammlungsteilnehmer die Wahl und durften insgesamt 24 Stimmen vergeben. Durch dieses Verfahren wurde Michael Hofer auf Platz eins gewählt. Der amtierende Gemeinderat betonte, dass eine gemeinsame Liste den Bürgern eine gute Wahl ermögliche. Dem verheirateten Landwirtschaftsmeister liegen Natur- und Umweltschutz, aber auch das Vereinswesen am Herzen. Auch die Kinderbetreuung der Zukunft ist ihm ein Anliegen. Auf dem zweiten Platz rangiert Dr. Andreas Mader. Der 42-jährige promovierte Physiker arbeitet im Patentamt, ist verheiratet, hat zwei Kinder und engagiert sich im Ehrenamt. So ist er Vorsitzender des Trachtenvereins und Mandatsträger im Gemeinderat. Er kandidiere, da er bei der Realisierung der angeschobenen Projekte gerne dabei wäre. Erst kürzlich zum Dorfschützenmeister gekürt und nun auf dem dritten Platz der Liste ist der 40-jährige Bastian Starflinger. Der Handelsvertreter ist verheiratet und Familienvater und zudem sehr engagiert in der Gemeinde. So ist der Gemeinderat in mehreren Vereinen aktiv.
Den vierten Listenplatz erhielt Gemeinderat Andreas Fritzenwenger. Bekannt ist der 45-Jährige nicht nur den jüngeren Bürgern als Fahrlehrer, sondern auch als Vereinsmitglied. Er würde gerne eine weitere Legislaturperiode im Gemeinderat bleiben, um die Aufgaben der Zeit wie Kindergarten und Hochbehälter gemeinsam zu bewältigen. Eine gemeinsame Liste stelle den Ort in den Vordergrund.
Ein überragendes Abstimmungsergebnis (73 zu eins) und damit Zustimmung erzielte die amtierende Bürgermeisterin Martina Gaukler, die sich ein weiteres Mal für dieses Amt bewirbt. Sie informierte, dass sie nun bereits seit zwölf Jahren an der Leitung der Gemeinde beteiligt ist, zunächst in der „Lehrzeit“ als Zweite Bürgermeisterin unter Altbürgermeister Hans Pertl und in den vergangenen Jahren als Erste Bürgermeisterin.
Die Wahlgemeinschaft hat nun ihre Kandidaten und wenn bis zum 12. Januar keine weitere Wahlliste eingeht, reicht diese eine Gemeinschaftsliste mit 24 Personen. Sollte eine zweite Liste einer anderen Gruppierung entstehen, dann muss die Aufstellungsversammlung wiederholt werden und CSU und UWG jeweils eigene Listen bilden.
Tamara Eder