Prien – Jüngst kehrte Priens Dritter Bürgermeister Martin Aufenanger bei der Familie Händl zu einem kleinen Umtrunk ein. Anlass war der 90. Geburtstag von Fritz Josef Händl, zu dem Aufenanger im Auftrag der Gemeinde recht herzlich gratulierte.
Geboren wurde Fritz Josef Händl 1935 als zweiter Sohn von Maria und Dr. Heinrich Händl in Frauenau. Während des Zweiten Weltkriegs kam er nach Prien, wo die Familie bei den Großeltern unterkam, da ihr Haus ausgebombt worden war. Und so wuchs Fritz Josef Händl in Prien auf, ging hier zur Schule und absolvierte eine Ausbildung bei der Hypo-Vereinsbank Prien zum Bankkaufmann.
Es folgte eine Fortbildung zum Betriebsfachwirt und eine langjährige Tätigkeit als Kreditsachbearbeiter bei der Handwerkskammer. Im Priener Krankenhaus lernte er seine spätere Ehefrau Johanna kennen, die dort als Krankenschwester gearbeitet hatte. 1964 heirateten die beiden und zogen 1969 nach München, wo sie für zehn Jahre bis 1979 bleiben sollten. Danach wurde wieder Prien ihre Heimat. Aus der Verbindung gingen drei Kinder hervor. Mittlerweile gehören drei Enkelkinder zur Familie. Fritz Josef Händl liebte es früher, Motorboot zu fahren sowie zum Bergsteigen und Skifahren zu gehen. Auch musisch war er begabt, spielte gerne Klavier und sang im Priener Kirchenchor sowie in der Priener Liedertafel. Mittlerweile prägt seinen Alltag vor allem die tägliche Lektüre der Chiemgau-Zeitung sowie die „tägliche kleine Runde“ rund ums Haus. Auch kulinarisch lässt er es sich gut gehen und schätzt gutes Essen und Trinken.wp