„Ein Haus für alle“ – Umbau beschlossen

von Redaktion

Prien bekommt im Frühjahr ein modernes Tourismusbüro

Prien – In der jüngsten Sitzung des Haupt- und Werkausschusses ging es um die Vergabe der Neugestaltung und Neumöblierung des Tourismusbüros im Haus des Gastes. Wie Bürgermeister Andreas Friedrich mitteilte, sei die Einrichtung nach über 30 Jahren nicht mehr zeitgemäß und würde den Ansprüchen der Gäste an eine moderne Tourist-Info nicht mehr entsprechen. Man wolle vor allem die Technik auf den neuesten Stand bringen und das Büro mit modernen Präsentationsmöglichkeiten wie LED-Info-Screen, beleuchteten Informationsauslagen und selbstöffnenden Türen bestücken. Die Räume seien denkmalgeschützt und müssten so erhalten bleiben, wie sie sind.

Die „Firma Brüderl“ aus Trostberg habe bereits 2021 eine Gestaltungsvariante entworfen, die aber aufgrund von Corona nicht weiterverfolgt werden konnte. Da ein neuer Entwurf Kosten in Höhe von 8000 Euro verursacht hätte, habe man bei der „Firma Schuster“ aus Bernau angefragt. Beide Entwürfe würden mit rund 102000 Euro kalkuliert. Man rechne insgesamt mit Kosten in Höhe von 200000 Euro. Eine Förderung in Höhe von 50 Prozent sei möglich, so Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG).

Der Umbau solle im Januar beginnen und bis März abgeschlossen sein. Die Mitarbeiter würden in der Zeit im Foyer des Chiemsee Saals beheimatet werden.

Kesten Lahl (BfP) erklärte, ihm gefielen beide Varianten gut. Er finde, dass die Mitarbeiter eingebunden werden sollten, denn sie müssten damit arbeiten und sollten sich wohlfühlen. Der Leiter des Tourismusbüros, Florian Tatzel, erklärte, dass dies geschehen sei.

Angela Kind (Die Grünen) erinnerte daran, dass man bislang dort auch als Bürger willkommen gewesen sei und Platz zum Zeitunglesen gehabt habe. Sie wollte wissen, ob das auch weiterhin möglich werde. Bürgermeister Andreas Friedrich (ÜWG) sagte, die Leseecke bleibe. Es sei eigentlich nicht ein „Haus des Gastes“, sondern ein „Haus für alle“.

Das Priener Gremium beschloss daraufhin einstimmig, den Entwurf der Firma Schuster weiterzuverfolgen. Darüber hinaus solle die Verwaltung eine Kostenaufstellung einholen und ebenso einen Förderantrag stellen. wp

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