Inzell – „Sie haben alles richtig gemacht! Ein herzliches Grüß Gott in Inzell, schee, dass do seids“, begrüßte Bürgermeister Michael Lorenz die neuen Gemeindebürger. Zum Neubürgerempfang hatte Inzells Gemeindechef eingeladen und konnte beim Empfang im Ernst-Rappel-Saal im Inzeller Rathaus persönlich per Handschlag die neuen „Inzeller“ begrüßen.
204 neue Einwohner haben seit von Januar bis Oktober ihren Wohnort nach Inzell verlegt und der Rathauschef konnte viele von ihnen zur Information vor Ort willkommen heißen.
Viele sportliche
Möglichkeiten
Der Bürgermeister sieht den Neubürgerempfang als eine wichtige Einrichtung, um etwas Historie und Möglichkeiten der Gemeinde zu vermitteln. Er erläuterte den Neubürgern das Inzeller Wappen und Wissenswertes über die Gemeinde mit den verschiedenen Einrichtungen wie Kindergarten, Schule, Bücherei und die Cajetan-Anton-Adlgasser-Musikschule, aus der schon viele gute Musiker hervorgingen. Darüber hinaus gab der Bürgermeister einen Einblick über die Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. Als Besonderheit nannte er die Max-Aicher-Arena, in der mit Eisschnelllauf, Eishockey und Eisspeedway einiges geboten ist. „Wir sind gut aufgestellt bei uns in der Gemeinde mit vielen lokalen Handwerksbetrieben, Bäckerei und Metzger“.
„Das Besondere bei uns ist die Nähe zu den Bergen und auch das nahe angrenzende flache Land mit den vielen Seen. Alles ist in wenigen Minuten erreichbar“, sagte der Rathauschef. Erwähnenswert waren aber auch der Badepark mit Naturbadesee, das umfangreiche Loipennetz mit 80 Kilometern und die vielen Wanderwege, die der Gesunderhaltung und dem Wohlbefinden der Bürger dienen.
Von großer Bedeutung ist für Lorenz auch das einwandfreie Trinkwasser, das seit 2013 unbehandelt aus der Laubau kommt. „Sie wohnen im schönsten Landkreis in Bayern und mit Inzell in einem der schönsten Orte bei uns in der Region“, vermittelte Michael Lorenz voller Überzeugung.
In Inzell sind neben dem Tourismus, die Landwirtschaft, das Handwerk und die Dienstleistungen die tragenden Säulen. Die Ortsvereine sorgen für eine lebendige Dorfgemeinschaft. Inzell steht somit für hohe Lebensqualität und ein enormes Freizeitangebot, mit einem umfangreichen Sportangebot im Sommer wie im Winter. Der Bürgermeister nannte in diesem Zusammenhang die Parkfeste, die Theateraufführungen, sowie die Brauchtums- und Blasmusikabende.
Bürgermeister Michael Lorenz stellte die Gemeinde als sehr familienfreundlich dar mit drei Kindergärten, einer Krippe, ausgezeichneten Spielplätzen, dabei vor allem der Abenteuerspielplatz in der Schmelz, der Musikschule und dem Badepark. Er bekräftigte den Entschluss, das Hallenbad zu sanieren, denn dies ist nicht nur aus touristischer Sicht sehr wichtig, sondern vor allem auch für die Kinder, um dort Schwimmen zu lernen.
Im Anschluss hatten die „Neuinzeller“ noch Gelegenheit bei Getränken und einer deftigen Brotzeit, die vom Gewerbeverein gespendet wurde, mit den Verantwortlichen und auch untereinander das ein oder andere Gespräch zu führen. Dieser Neubürgerempfang diente zum einen der Information über die Gemeinde, aber auch dem gegenseitigen Kennenlernen untereinander und das taten die neuen Inzeller ausgiebig.
Die Gründe in die Gemeinde Inzell zu ziehen, waren unterschiedlicher Natur. Beruf und Lebensqualität waren aber oftmals ausschlaggebend.
Eine junge Familie aus Stuttgart wohnt seit Anfang April in Inzell. Die Großeltern des Vaters stammen aus Eisenärzt und daher wollte man sich wieder in der Gegend niederlassen. Nun gibt es eine Zweigstelle Rollladen- und Jalousienbauer der Firma in Stuttgart auch in Inzell. „Wir fühlen uns hier richtig wohl und sind angekommen. Auch unsere Kinder haben sich eingelebt und schon Freunde gefunden“, freuten sich die Hofmanns.
Begehrte
Lebensqualität
Auch Sebastian Heigl aus Freising hat sich in Inzell gut eingelebt. Der Förster, der schon in Inzell sein Praktikum absolviert hat, verrichtet jetzt seinen Dienst in Petting. „Das Revier dort ist nicht so steil, wie hier in Inzell und es gibt viel zu tun. Der Wildbestand ist gut und auch die Holzwirtschaft liegt mir am Herzen“.