Bergen – Die notwendigen Sanierungen der Brüderwandbrücke und der Endbrücke im Weißachental wurden bereits im Frühjahr dargestellt und in den folgenden Monaten Planungen erstellt. Wie in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats bekannt gegeben wurde, werden derzeit die Ausweicharbeiten an der Endbrücke durchgeführt. Die Sanierung der Endbrücke beginnt im Frühjahr, und anschließend wird man sich mit der Brüderwandbrücke beschäftigen. In nächster Zeit muss man mit Verkehrsbehinderungen an der Endbrücke rechnen.
In nichtöffentlicher Sitzung wurde der Auftrag zur Sanierung der Brücke im Weißachental vergeben und dann die Planung im September vorgestellt. Schneider informierte, dass die Brücke in zwei Abschnitten saniert werden soll. Zunächst gelte es, die Ausweiche zu erweitern. Die Erdarbeiten am Ausweichbogen finden derzeit statt. Nach eingehender Prüfung der Brücke einigte man sich mit den Planern, diese nicht komplett neu zu erstellen, sondern die lichte Breite der Brücke zu erweitern und um 1,10 Meter zu verbreitern. Danach habe die Brücke eine Breite von 4,25 Metern und sei damit breit genug, um auch größere Fahrzeuge passieren zu lassen.
Wie der Rathauschef erklärte, habe ein normales Fahrzeug schon 2,50 Meter Breite und ein Traktor komme auf drei Meter. Da schade es nicht, wenn die Brücke breiter wird. Der Ingenieur schlug zudem vor, das massive seitliche Geländer zu entfernen und gegen ein platzsparendes Metallgeländer zu ersetzen. Schneider informierte, dass die ausführende Firma sofort anfangen würde, doch habe die Gemeinde Bedenken, dass man dann in die Wintermonate komme und die Baustelle möglicherweise nicht weitergeführt wird. Auch mit den Sicherheitsbehörden wurde gesprochen und so entschieden, die Brückenbauarbeiten auf das Frühjahr zu verschieben.
Die Verhandlungen führte in Urlaubsvertretung Zweiter Bürgermeister Josef Gehmacher. Er erklärte, dass dies möglicherweise eine Kostensteigerung bedeuten könne. Man habe sich jedoch entschieden, das Gesamtprojekt zu verschiedenen Zeitpunkten zu realisieren. Die Brücke sei während der Arbeiten maximal drei Wochen nicht befahrbar und Anlieger müssten über den Pappenberg ausweichen.
Wie Schneider hinzufügte, sei die Endbrücke zur Umfahrung wichtig, wenn die Brüderwandbrücke, auch blaue Brücke genannt, saniert wird. Folglich werde die Endbrücke als Maßnahme vorgezogen. Ansonsten müsste man für eine Umfahrung für die blaue Brücke zusätzliche 80000 bis 100000 Euro in Kauf nehmen. Folglich sei der Vorschlag, zunächst die Endbrücke zu ertüchtigen, gut, und man komme dem Vorschlag des Planers nach, diese Brücke auch für größere Fahrzeuge passierbar zu machen. Die Brückensanierung wird voraussichtlich 200000 Euro kosten. Der Nachteil sei, dass mehr Verkehr über den Pattenberg führen wird.
Auf Nachfrage von Kathi Hallweger (Grüne) informierte Zweiter Bürgermeister Gehmacher, dass die Baufirma mit dem Brückenbau voraussichtlich im April weitermachen werde. Eine Beschlussfassung erfolgte hierzu nicht.tb