Grabenstätter CSU setzt auf bekannte Kräfte

von Redaktion

Partei schickt keinen Bürgermeisterkandidaten bei Kommunalwahl ins Rennen – „Klare Ideen statt laute Parolen“

Grabenstätt Der CSU-Ortsverband traf sich in der Schlossökonomie, um seine Kandidaten für die Kommunalwahl im März zu nominieren. Die 16 Listenplätze wurden per Wahl der 31 anwesenden, stimmberechtigten CSU-Mitglieder besetzt, ebenso ein Ersatzkandidat. Die Liste wird angeführt von der Ortsvorsitzenden und Rätin Waltraud Hübner, es folgen die amtierenden Gemeinderäte Josef Fleischmann, Marilena Pfeilstetter und Alois Wiesholler sowie Maria Schützinger.

Waltraud Hübner sagte in ihrer Begrüßungsrede, dass sich die beiden amtierenden und langjährigen Gemeinderäte Alois Binder, der aktuell das Amt des zweiten Bürgermeisters vertritt, und Christl Stefanutti, die im 24. Jahr Mitglied des Gemeinderats ist, nicht mehr zur Wahl stellen werden. Hübner hieß den amtierenden Bürgermeister Gerhard Wirnshofer, Altbürgermeister und Kreisrat Georg Schützinger sowie die stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende, JU-Kreisvorsitzende und Kreisrätin der Jungen Liste Hannah Schroll, die gemeinsam mit Schriftführerin Kerstin Seidel und Beisitzerin Renate Schützinger als Wahlleiterin fungierte, willkommen.

Die Ortsvorsitzende sagte, dass sich die CSU-Ortsvorstandschaft nach reiflicher Überlegung dazu entschieden habe, keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufzustellen. Man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und die personellen Ressourcen sowie strategische Überlegungen berücksichtigt. „Wir sind überzeugt: Es ist die richtige Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt“, so Hübner.

Hübner betonte, „das bedeute keineswegs, dass wir uns zurücklehnen – ganz im Gegenteil“. In der vergangenen Wahlperiode habe die CSU-Fraktion Anträge in den Gemeinderat eingebracht und umgesetzt. So Photovoltaikanlagen auf die Dächer öffentlicher Gebäude. Ein Vereinszuschuss für die Jugendarbeit konnte nach den Corona-Jahren erwirkt und ausgezahlt werden, Plakatanschlagtafeln für die Vereinsarbeit werden demnächst am Marktplatz aufgestellt.

Die Ortsvorstandschaft habe zudem einen Zehn-Punkte-Plan zur Belebung der Ortsmitte erarbeitet. Im Gemeinderat wurde der Plan einstimmig angenommen. Nun wurde ein Arbeitskreis gegründet, der sich mittlerweile zweimal traf, um eine zügige aber auch erfolgreiche Umsetzung Punkt für Punkt gemeinsam zu erreichen.

Über die Listenaufstellung der Ratskandidaten hatte der Vorstand vorab beraten, von den 31 Mitgliedern stimmten 30 dafür. Christian Klotz hatte für jeden Kandidaten eine Präsentation vorbereitet. Die Kandidaten stellten sich einzeln vor.

Waltraud Hübner forderte die CSU-Fraktion auf, geschlossen und mit Zuversicht in den Wahlkampf zu gehen: „Nicht mit lauten Parolen, sondern mit klaren Ideen, mit glaubwürdigen Menschen und mit einem echten Interesse an unserer Gemeinde mit unserem Motto „Ideen und klare Ziele – gemeinsam für eine starke Gemeinde von morgen“. zaa

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