Prien – An die 40 CSU-Mitglieder und Gäste trafen sich jüngst im Priener Regionalmarkt zur Aufstellungsversammlung der Priener CSU. In seinem Rückblick auf die vergangene Wahlperiode hob der Ortsvorsitzende Michael Anner hervor, dass die CSU stets konstruktiv und engagiert gearbeitet und bei wichtigen Priener Themen wie Ortsentwicklung, Verkehrsinfrastruktur und Kinderbetreuung ihre Handschrift hinterlassen habe. Als Beispiele nannte er die Sanierung von Hochries-, Weidach- und Osternacher Straße und den Neubau des Kindergartens in Wildenwart, um den sich Rosi Hell (Referentin für Jugend) besonders verdient gemacht habe. Auch mit den Referenten Gunther Kraus (Tourismus) und Johannes Dreikorn (Partnerschaften) habe die CSU wichtige Posten mit Leben gefüllt.
Gemeindepolitik bedeute für die CSU „Zusammenarbeiten statt Spalten“. Besonders zwischen Bürgermeister Andreas Friedrich und Michael Anner als Zweitem Bürgermeister habe es einen offenen und respektvollen Austausch auf Augenhöhe gegeben, der durch gegenseitiges Vertrauen geprägt gewesen sei. „Wir ziehen an einem Strang – für Prien, und das möchten wir fortführen“, erklärte Anner. Vor diesem Hintergrund habe die CSU beschlossen, dieses Mal keinen eigenen Kandidaten für das Priener Bürgermeisteramt aufzustellen. Diese Entscheidung sei kein Zeichen von Schwäche, sondern im Gegenteil von Verantwortungsbewusstsein. Sie sei mutig, aber die CSU sei überzeugt, im Zusammenspiel mit Friedrich als Bürgermeister, Anner als Zweitem Bürgermeister und einem starken Team im Gemeinderat ihre Ziele für Prien erreichen zu können.
Als Beispiele für die Herausforderungen der kommenden Wahlperiode nannte Anner die Attraktivitätssteigerung des Bahnhofsumfelds und des Prienavera, den Bau einer zentralen Parkmöglichkeit und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum vor allem für Einheimische.
Die Kandidaten auf der CSU-Liste seien das perfekte Team, um diese Vorschläge umzusetzen. Es sei eine gute Mischung aus kommunalpolitischer Erfahrung und neuen Ideen: Alle neun jetzigen CSU-Gemeinderäte treten wieder an. Fünf weitere Kandidaten hätten schon 2020 kandidiert, aber zehn neue seien hinzugekommen. Am Durchschnittsalter von 45,6 Jahren sei zu erkennen, dass die CSU im Gemeinderat zukunftsfähig ist. Besonders erfreulich sei, dass insgesamt neun Frauen für eine Kandidatur gewonnen werden konnten, mit einem Frauenanteil von 50 Prozent auf den ersten zwölf Listenplätzen. Das berufliche Spektrum der Kandidaten bilde einen breiten Erfahrungsschatz in zahlreichen Branchen ab. Mit dieser Mannschaft und dem gemeinsamen christlich-sozialen Wertefundament könne die CSU eine entscheidende Rolle im Gemeinderat spielen – zum Wohl Priens und seiner Bürger und „damit Prien lebenswert bleibt.“
Im Anschluss stellte Michael Anner die Liste vor, wobei die Kandidaten jeweils Gelegenheit zu einer kurzen Vorstellung ihrer Person und ihrer Ziele für den neuen Gemeinderat erhielten.
Unter der Wahlleitung von Daniel Mair wurde die Liste mit 100 Prozent der abgegebenen Stimmen von den stimmberechtigten Mitgliedern verabschiedet.