Wiedervernässung der Filzen geplant

von Redaktion

Naturschutzarbeiten kosten die Gemeinde Inzell kein Geld

Inzell Ein wichtiges Thema bei der jüngsten Inzeller Gemeinderatssitzung war die Renaturierung der Inzeller Filze. Geschäftsführer Walter Neudecker verlas ein Schreiben des Landratsamtes, wonach im Westteil der Inzeller Filzen eine Wiedervernässung des dortigen Hochmoores geplant ist.

Dort werden dann die seit dem Torfabbau noch vorhandenen und nach wie vor hydrologisch wirksamen Gräben durch Querdämme aus Torf verschlossen, um so Bedingungen zu schaffen, damit unter wassergesättigtem Untergrund das Moorwachstum wieder in Gang kommt und so das klimawirksame CO2 im Torf eingelagert wird. Das circa drei Hektar große Moorgrundstück hat der Landkreis im Jahr 2023 erworben.

Die nun notwendigen Aufgaben werden durch die Regierung von Oberbayern gefördert. Im Bereich der zu verschließenden Gräben wurden bereits die Gehölze entnommen, um ein freies Arbeitsfeld für den Moorbagger zu schaffen, der dann die Gräben an bestimmten Stellen mit Querdämmen aus Torf verschließen und somit anstauen wird.

Die Arbeiten sollen von November bis Februar über die Bühne gehen. Für die Gemeinde Inzell fallen dabei keine Kosten an.

Auswirkungen auf Nachbargrundstücke ergeben sich durch die Wiedervernässung nicht, wie aus dem Schreiben hervorgeht.wet

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