„Geplünderte“ Kleiderständer beim Late-Night-Shopping

von Redaktion

Beim Rimstinger „Second-Trend“-Kleidermarkt bieten 171 Verkäufer fast 10000 Teile an

Rimsting – „Wir haben runter gezählt, aber das Wetter war so schlecht und es standen schon so viele vor der Tür“, beschrieb Tamara Steinberger vom Organisationsteam des zweiten Rimstinger Late-Night-Shoppings die entscheidenden Minuten vor Beginn. Die Rimstinger Turnhalle hatte sich in ein wahres Schnäppchen-Paradies verwandelt.

Wenn sich große Trauben von begeisterten Schnäppchenjägern vor der Rimstinger Turnhalle versammeln, dann ist es wieder so weit. Das Rimstinger Late-Night-Shopping lockte Hunderte Kauffreudige, Modebewusste und Schnäppchenjäger in die Rimstinger Ortsmitte.

Von 18 bis 20.30 Uhr öffnete die Halle ihre Pforten und entließ die Wartenden in ein riesiges Warenparadies zu wirklich günstigen Preisen. Bereits im Frühjahr war der Kleidermarkt „Second Trend“ für Jugendliche und Erwachsene ein großer Erfolg gewesen.

Zu entdecken gab es Kleider, Winterjacken, Mäntel, Hosen, Röcke, Schals, Hüte, Mützen, Tücher, schicke Handtaschen, Trachtenmode, Schuhe, Sportartikel, Spiele, Accessoires, Bücher und vieles mehr. Die Organisatoren hatten sich viel Mühe bei der Präsentation gemacht. Die Waren waren alle nach Größen und Farben sortiert, ebenso nach Jahreszeiten ihrer besten Verwendung.

Es mangelte allerdings etwas an der Disziplin mancher Schnäppchenjäger, die recht wild die Kleiderständer „plünderten“. Auch für Umkleidekabinen und Spiegel war gesorgt und vor diesen bildete sich die eine oder andere Schlange. Perfekt organisiert war auch das System, mit dem Verkäufer ihre überflüssigen „Schätzchen“ an den Mann oder die Frau bringen konnten. Tamara Steinberger freute sich im Gespräch mit der Chiemgau-Zeitung besonders, dass der Kleidermarkt ein so gemischtes Publikum anspricht. Denn in der Turnhalle tummelten sich Jung und Alt, Männer genauso wie Frauen und viele Jugendliche und Kinder waren ebenso vertreten und in Schnäppchenlaune.

Entsprechend groß war auch das Organisations- und Helferteam, das aus 31 Erwachsenen und 15 Jugendlichen bestand, wie Steinberger erzählte – darunter auch 15 Männer.

Besonderer Höhepunkt war dann die Modenschau am Sonntagvormittag, bei der die Hobby-Models ihr Talent bewiesen und mit sichtlichem Vergnügen über den Laufsteg flanierten. Dieser war der lange Gang oberhalb der Tribüne, von unten hatten die Besucher einen guten Blick auf die Schau. Am Sonntag präsentierten die Models noch die eine oder andere Kleidung, die noch auf einen Käufer wartete. Sogar mit Skiern auf der Schulter machte ein männliches Model noch eine gute Figur und Raimund Steinberger moderierte mit Spaß die ganz besondere Modenschau der „Second-Trend“-Kleidermänner und -damen. Auch in Zahlen war der „Second-Trend“-Kleidermarkt beeindruckend, brachten doch 171 Verkäufer 9775 Teile zur Warenannahme. Es gab auch wieder eine Bar mit alkoholfreien Getränken und Cocktails, an der sich die Besucher vor und nach ihren Einkäufen stärken konnten.

Alexandra Dachs

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