Prien – „Hurra, hurra, der Kobold mit dem roten Haar. Hurra, hurra, der Pumuckl ist da.“ – Oder besser gesagt, wieder da. Denn der Kult-Kobold ist auf die große Leinwand zurückgekehrt. Seit 30. Oktober läuft „Pumuckl und das große Missverständnis“ in den Kinos. So auch in Mike’s Kino in Prien. Nun gab es aber noch einen zusätzlichen Höhepunkt für alle Fans. Denn Regisseur Marcus H. Rosenmüller, Florian Brückner, der Florian Eder spielt, und Kameramann Stefan Biebl waren zu Besuch.
Ein Besuch
als „Ehrensache“
Brückner ist in der Region zu Hause, er und Kinobesitzer Mike Engel kennen sich gut. Für den Schauspieler ist ein Besuch daher „Ehrensache“, wie Brückner gegenüber dem OVB Ende 2023 gesagt hat, als die ersten Folgen der Pumuckl-Neuauflage in den Kinos gezeigt wurden. Aber auch Rosenmüller ist kein seltener Gast, sondern war schon des Öfteren zu Besuch. Achtmal, wenn man die Unterschriften auf dem Begrüßungsplakat zählt.
„Das war von Anfang an ein freundschaftliches Miteinander“, sagte der Regisseur am Sonntag gegenüber der Chiemgau-Zeitung. Mike und seine Frau Martina haben ihn bisher immer herzlichst empfangen, „so ist für mich jeder Besuch wie ein Wiedersehen unter Freunden“.
Am Nachmittag wurde dann eben gemeinsam der Pumuckl gefeiert. Wie Rosenmüller erklärte, sei es mehr dem Zufall zu verdanken, dass der Kobold seinen eigenen Film bekommen hat. Oliver Koppert, Geschäftsführer von Constantin Film, hatte die ersten Folgen der Neuauflage gesehen und war sehr begeistert. Laut Rosenmüller hat er dann die Filmproduktionsfirma „Neuesuper“ kontaktiert und so habe alles seinen Lauf genommen. „Und mich freut das auch total, denn ich bin ein absoluter Kinomensch“, fügte Rosenmüller hinzu. Gedreht wurde unter anderem im Chiemgau.
Dass die Neuauflage und der Film so durch die Decke gehen, hätte Regisseur Marcus H. Rosenmüller nicht gedacht, wie er betonte. Dafür brauche es vor allem ein Team, das mit viel Liebe und Herzblut im Einsatz ist. Hier lobte er auch Schauspieler Florian Brückner. „Man braucht einen Meister Eder, dem man das glaubt, was er spielt. Einen, dem man vertraut und mit dem man die Abenteuer zusammen erleben will. Genau so jemand ist der Florian.“
Der Schauspieler selbst zeigt sich auch sichtlich begeistert von der Resonanz zum Film. „Das ist das Schöne am Pumuckl. Die ganze Familie kann den Film gemeinsam anschauen“, sagte Brückner. „Die Älteren sind damals mit dem Pumuckl aufgewachsen, die Kinder wachsen da rein.“
Echter
Familienfilm
Ebenso freut es ihn, zu sehen, dass solche Filme wie Pumuckl oder auch das Kanu des Manitu, welcher sogar ein Millionenpublikum anlockt, wieder die Kinos beleben und unterstützen.
Wer „Pumuckl und das große Missverständnis“ anschaut, taucht laut Brückner in eine Harmonie ein. „Das Publikum nimmt sehr viele Emotionen mit“, sagt er. Und die Zuschauer erleben den Meister Eder zudem von seiner musikalischen Seite – mit Instrument, aber auch Stimme.