Grabenstät – Seiner verstorbenen Mitglieder hat der GTEV „d’Chiemgauer“ Grabenstätt traditionell in der Hubertusmesse gedacht. Pfarrer Pater Andrei Mirt zelebrierte den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Maximilian und erinnerte eingangs an den „Weihetag“ der Lateranbasilika in Rom, die die Mutter aller Kirchen und die Bischofskirche des Papstes ist. Seine Predigt begann er mit einer kleinen fiktiven Geschichte. Darin fragte ein Fremder auf der Straße einen Passanten, wo denn in diesem Ort die Kirche sei. Dieser antwortete ihm, dass er schon angekommen sei, wenn er sein Herz für Gott öffne. Die Menschen würden zwar Gebäude und Kirchen brauchen, um sich auf Gott einzulassen, sprich benötigten dafür einen Ort der Ruhe und Besinnung, „aber Gott ist überall da, wo Menschen für ihn offen sind“, gab er dem Fremden mit auf den Weg.
In den Fürbitten erinnerte man auch an die heuer verstorbenen Mitglieder Erika Danzer, Hans Haitzer, Sepp Ranner und Liesi Rimsl. Am Ende der gut besuchten Messe bedankte sich Pater Andrei für die Arbeit des „GTEV Grabenstätt“ das ganze Jahr über. Der Trachtenverein sei eine Bereicherung für die Pfarrgemeinde und aus dem kirchlichen Leben nicht wegzudenken, würdigte er das Tun und Wirken der Trachtler.
Klangvoll umrahmt wurde die Messe von Katharina und Markus Gromes mit Harfe und Ziach. mmü