Gstadt bekommt ein Ratsinformationssystem

von Redaktion

Einführung soll in der kommenden Legislaturperiode erfolgen

Gstadt Einstimmig votierte der Gemeinderat von Gstadt in seiner jüngsten Sitzung für die Einführung eines Ratsinformationssystems (RIS). Im Vorfeld habe die Verwaltungsgemeinschaft dafür einiges unternommen, erläuterte Miriam Schneider von der Verwaltung. Mehrere Hersteller hätten ihre Softwareprodukte präsentiert, und man habe die Erfahrungen von benachbarten Gemeindeverwaltungen, die ein RIS bereits aktiv im Einsatz haben, abgefragt.

Von der Verwaltung werde die Anwendung Session von der „digitalfabrix“ (AKDB) favorisiert. Miriam Schneider erinnerte die Gemeinderäte weiter daran, dass die AKDB schon in einer früheren Informationsveranstaltung das System vorgestellt habe und dass die Gemeinschaftsversammlung in der vorherigen Sitzung die Einführung des RIS beschlossen habe. Es gebe noch keine genaue Zeitschiene. Deshalb werde weiter schriftlich geladen und das RIS im Parallelbetrieb eingesetzt werden, auch um Erfahrungen damit zu sammeln.

Auf Nachfragen von Dominikus Schneider (FWG) erklärte Bürgermeister Bernhard Hainz (FWG), dass das RIS nicht vor Beginn der neuen Legislaturperiode eingeführt werde. Zudem brauche es für eine zukünftige Ladung auch eine Neuregelung der Geschäftsordnung.

Stephan Lindner (Bürgerliste) erkundigte sich, was man alles mit dem RIS einsehen könne, und Michael Rappl (FW) hakte bezüglich Sicherheit nach. Alles sei passwortgeschützt, erklärte Schneider. Der Bürger könne nur die Dokumente einsehen, die für die Öffentlichkeit bestimmt seien, während der Gemeinderat Einsicht in alle Unterlagen nehmen könne. Einstimmig gab das Gremium daraufhin grünes Licht für die Einführung des RIS. elk

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