Marquartstein – Bürgermeister Andreas Scheck begrüßte die Neugeborenen sowie ihre Mütter und Väter im „Treffpunkt M“. Zwölf Geburten – fünf Buben und sieben Dirndl – fanden seit dem vergangenen November in der Gemeinde statt. Der Bürgermeister gratulierte und freute sich im Namen der Gemeinde über die Entscheidung für die Kinder. Er nutzte die Gelegenheit, um die Unterstützung der Gemeinde und ihrer Institutionen anzubieten. Er hob die Vorzüge von Marquartstein für Familien mit Kindern hervor, wie die zwei Kindergärten mit ihren verschiedenen pädagogischen Ansätzen und die vier Schulstandorte.
Kindergärten
präsentieren sich
Die stellvertretende Leiterin des Kindergartens, Doris Bauer, und des Waldkindergartens, Emely Kugler, stellten sich vor und boten an, für Auskünfte zur Verfügung zu stehen. Doris Bauer berichtete, dass es zwei Krippengruppen für Kinder von null bis drei Jahren und vier Kindergartengruppen im Kindergarten St. Veit gibt. Die Öffnungszeiten sind von 7.30 Uhr bis 16 Uhr und freitags bis 14 Uhr. Emely Kugler erzählte, dass im Waldkindergarten die Betreuungszeit zwischen 7.30 Uhr und 13.30 Uhr stattfindet. Sie berichtete weiter von der wunderschönen Schutzhütte, die bei schlechtem Wetter zur Verfügung steht, und dass die Kinder auch an einem Schnuppertag teilnehmen können, bevor die wichtige Entscheidung für die Teilnahme an einem Waldkindergarten getroffen wird. Kinder können ab drei Jahren aufgenommen werden.
Vom „Wössner Regenbogen“ war die Vorsitzende Alexandra Degener anwesend und erklärte, dass es sich um einen gemeinnützigen Verein handelt, der unter anderem auch kommunale Aufgaben der Kinderbetreuung übernimmt. Es gibt beispielsweise eine Spielstube für Kinder und einen Babytreff. Hier helfen Eltern sich gegenseitig, die Handhabung ist flexibel und ohne Verpflichtung für bestimmte Zeiten.
Veronika Hilger berichtete von der Spielegruppe „Kirchenmäuse“, die jeden Mittwoch von 9.30 Uhr bis 11 Uhr in der evangelischen Kirche im ersten Stock stattfindet. Willkommen sind alle Kinder von null bis drei Jahren mit Begleitung. Der Ort der Einladung war der Treffpunkt M. und gut geeignet, damit sich die Mütter und Väter auch untereinander mit ihren Babys kennenlernen konnten.
Zum Abschluss verteilte Andreas Scheck Geschenke der Gemeinde Marquartstein: Jedes Kind erhielt ein Latzerl mit seinem Namen sowie einen Kindergartenrucksack. Der Inhalt des Rucksackes war gefüllt mit Blöcken, Gummibärchen, Pflaster und Informationen.
Sophia Schmid und Sabrina Neumann von der Gemeindeverwaltung hatten das ganze Treffen organisiert und verteilten für jede Familie noch Informationen. Nach dem offiziellen Teil hatten die Eltern Gelegenheit, Fragen im Zweiergespräch mit den Gemeindemitarbeitern zu stellen, und es fanden sich sehr schnell die Eltern untereinander zum Austausch von Erfahrungen zusammen.
Auf die Frage, wie es sich als junge Familie in Marquartstein lebt, kamen nur positive Aspekte zur Antwort. „Viele Anlaufpunkte sind fußläufig zu erreichen, also auch mit dem Kinderwagen“, lautete ein Argument. Auch Patricia mit ihrer sechs Monate alten Tochter Aliana fühlt sich in Marquartstein besonders wohl in der schönen Landschaft. Martina und Thomas sind froh, dass sie mit ihrem drei Monate alten Paul fernab vom Autoverkehr spazieren gehen können und fanden den Austausch und die Informationen bei dieser Veranstaltung sehr hilfreich. Stefany mit ihrer Tochter Anna auf dem Arm sah auch besonders die Möglichkeiten in der Zukunft mit dem guten Schulangebot.
Am Ende
wurde gespielt
Die ganz jungen Neubürger hatten sich inzwischen schon auf dem Boden zum Spielen zusammengefunden und hatten offensichtlich Spaß und ebenfalls regen Austausch.