„Der schönste Termin des Jahres“

von Redaktion

Neugeborenenempfang im Staudach-Egerndacher Rathaus

Staudach-Egerndach – Der Neugeborenenempfang im Rathaus findet meist in kleiner Runde statt, denn pro Jahr sind es zwischen neun und zehn Geburten, die gezählt werden können und doch gehört dieser Termin für Bürgermeisterin Martina Gaukler zu den schönsten.

Sehr ruhig war es im Sitzungssaal. Keiner wollte die Babys aufschrecken. Bürgermeisterin Gaukler stellte Claudia Boyer, Vertreterin des KoKi-Netzwerk frühe Kindheit im Landratsamt vor, die die Eltern ermutigte, sich bei Fragen aller Art an das KOKI zu wenden. Sollten diese Fragen nicht beantwortet oder nicht geholfen werden können, dann kann über deren Netzwerk die entsprechende Ansprechperson gefunden werden.

Unter anderem werden Haushaltscoachings sowie eigene Hebammen angeboten. Detaillierter über ihre Arbeit sprach Kindergartenleiterin Sandra Lederer, die den eingruppigen Kindergarten vorstellte. „Wir sind eine kleine Gemeinde und gehören dennoch mit zehn Geburten zu den fruchtbarsten des Landkreises“, informierte Martina Gaukler. Man leiste sich bislang eine Kindergartengruppe, aber noch keine Krippengruppe. Der Kindergarten soll um eine gemischte Gruppe erweitert werden. Geplant sei die Eröffnung dann 2027. Sandra Lederer informierte, dass am Tag der offenen Tür im Frühjahr dann auch die Anmeldungen für Kinder ab drei Jahren stattfindet. Sollten noch Kindergartenplätze übrig sein, werden auch unter Dreijährige aufgenommen. Auf die Frage einer Mutter erklärte sie, dass die Kinder sehr viel, immer wenn es die Witterung zulässt, entweder im großen Garten der Einrichtung, aber auch im Wald unterwegs sind. Geöffnet habe der Kindergarten von 7.30 bis 13 Uhr und die Kernzeit, zu der alle Kinder anwesend sein sollen, ist von acht bis 12 Uhr. Sie lobte zudem die Zusammenarbeit mit der Schule. Schließlich stellte Sarah Demmler die Krabbelgruppe vor.

Die Gruppe trifft sich immer dienstags ab 9.30 Uhr im Pfarrheim. In einer Whatsapp-Gruppe teilt man sich mit, macht Abstimmungen und organisiert sich auch einmal zu einem Ausflug. Die Krabbelgruppe sei wichtig, damit sich die Mütter kennenlernen und sich austauschen können, aber auch damit die Kinder erste soziale Kontakte knüpfen können.

Überrascht wurden die Eltern nicht nur mit Babybrezen und Getränken, sondern auch mit Lätzchen, die den Namen der Kinder tragen und gut gefüllte, kleine Rucksäcke, die sich später auch für den Kindergartenalltag eignen. Organisiert wurden die Geschenke von den Damen der Verwaltung, Sophia Schmid und Sabrina Neumann. Mit Begeisterung wurden die Geschenke angenommen und in geselliger Runde tauschten sich die Eltern aus.

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