Gabi Neubert auf Platz 1

von Redaktion

Grüne stellen Gemeinderatsliste für Unterwössner Kommunalwahl 2026 auf

Unterwössen – Die Aufstellungsversammlung des Ortsverbands von Bündnis 90/ Die Grünen zur Gemeinderatswahl 2026 fand im Wössner Treff an der Rathausbrücke statt. 16 Listenplätze wurden vergeben – zumeist vom selben Kandidaten mehrfach besetzt. Die langjährige Gemeinderätin Gabi Neubert führt die Liste erneut an. Sie steht auf Platz 2 und 3. „Ich bin sehr motiviert, wieder anzutreten“, so Neubert, als sie sich vorstellte, „mir ist es wichtig, dass wir ein Ohr für die Bevölkerung haben – besonders für Jugendliche und ältere Menschen.“ Die Versammlung leitete Gabi Neubert, unterstützt von Lothar Kappen. Zum Wahlleiter wählten die Stimmberechtigten Stefan Schneider (Grüne Liste Bergen), Bürgermeister der Gemeinde Bergen und Vorsitzender des Ökomodells Achental. Stimmberechtigt waren Mitglieder der Partei der Grünen und die Listenkandidaten – neun Personen. Aus der Versammlung kamen keine Kandidaten-Vorschläge für die Liste. So war der vom Ortsverband präsentierte Vorschlag Gegenstand. Insgesamt verteilen sich zehn Kandidaten auf die 16 Positionen der Liste. Auf Platz 4 bis 6 sieht der Vorschlag den Förster Florian Demmel. Der 35-Jährige wohnt seit 2017 mit seiner Familie in Unterwössen. „Ich möchte mich für familienfreundliche Strukturen und für mehr ökologischen Einfluss auf Planungen einsetzen“, betonte Demmel.

Monika Karg, die Platz 7 und 8 einnimmt, hob das soziale und kulturelle Leben im Dorf hervor. „Was mich am Gemeinderat reizen würde, sind Entscheidungen, die sowohl ökologisch als auch sozial enkeltauglich sind“, sagte sie. In der Bücherei engagiert sie sich bei der frühkindlichen Leseförderung. Ihr Ehemann Erwin Karg, dreifach auf Platz 9 bis 11 gesetzt, brachte seine Erfahrungen als pensionierter ehemaliger Labor-Wissenschaftler und Seniorenbeauftragter der Gemeinde ein. Auf Platz 12 wurde Johanna Colling nominiert, eine junge Mutter, die sich im Ortsverband und in der Kinderbetreuung engagiert. Den aktuellen Gemeinderat Andrew Lloyd platzierte der Vorschlag auf Platz 13 und 14. Der gebürtige Engländer und ehemalige Berufsschullehrer findet: „Parteipolitik sollte im Gemeinderat keine Rolle spielen – entscheidend ist, dass die Kommune profitiert.“ Als sehbehinderter Bürger wolle er sich verstärkt für Barrierefreiheit und ein Miteinander aller Generationen einsetzen.lfl

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