Nur der Bürgermeister wird nicht gewählt

von Redaktion

CSU-Ortsverband Inzell stellt seine Gemeinderatskandidaten für die Kommunalwahl im März 2026 auf

Inzell – Der Inzeller CSU-Ortsverband hat seine Kandidaten für die Kommunalwahl am 8. März festgelegt und die Vorstellung der einzelnen Personen fand im Gasthof Schmelz statt. Das Besondere dabei in Inzell ist, dass im kommenden Jahr kein Bürgermeister gewählt wird. Diese Wahl fand vor eineinhalb Jahren statt, weil der damalige Rathauschef Hans Egger vorzeitig in den Ruhestand trat und seitdem Michael Lorenz die Amtsgeschäfte führt. Dies wird er die kommenden sechs Jahre tun und daher steht er auch nicht auf der Liste der CSU-Kandidaten.

Zu Beginn der Versammlung ging Lorenz auch in seiner Funktion als Fraktionsvorsitzender auf die Aktionen ein, die in Inzell umgesetzt wurden und in Zukunft auf der Agenda stehen.

Als große Besonderheit in der Gemeinde sieht er dabei die Max-Aicher-Arena und den Badepark mit dem neuen Hallenbad. Als neue Projekte nannte er den Festsaal, die Schule, den Schwimmbadparkplatz und das Rathaus.

Zweiter Bürgermeister Christoph Treiner hatte für alle Kandidaten (darunter vier aktuelle Gemeinderatsmitglieder) verschiedene Fragen vorbereitet, zu denen jeder Stellung beziehen musste. Immer vier nahmen vorne Platz und teilten ihre Ziele den Besuchern mit.

Auf Platz eins der CSU-
Liste steht Gemeinderätin Petra Maier, Ortsvorsitzende der Frauen-Union und stellvertretende Kreisvorsitzende. Sie ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und ihr Steckenpferd sind die Aktion Wunschbaum in der Gemeinde und die Besetzung der Bufdis in der Grundschule Inzell.

Für Robert Hochreiter, den seit über 25 Jahren verheirateten Familienvater zwei erwachsener Kinder, steht Loyalität ganz oben auf der Liste. Seit über 36 Jahren betreibt er die Skischule Inzell, die er mit aufgebaut hat und im Sommer ist er im Straßenbau tätig.

Der dreifache Familienvater Andreas Panitz steht auf Listenplatz drei und nennt die Infrastruktur in Inzell als sehr wichtigen Punkt. Als Bankkaufmann und Betreiber einer Tankstelle will er sich speziell beim Bauen und Wohnen einsetzen. „Wir dürfen nicht stehenbleiben und müssen auch für junge Familien in der Gemeinde die Möglichkeit schaffen, sich hier anzusiedeln“, nennt er einen seiner zentralen Punkte, „aber auch in Bezug auf den Tourismus müssen wir weiter dran bleiben, denn Inzell ist nun mal eine Tourismusgemeinde und wir wollen den Gästen auch was bieten“.

Der vierte aktuelle Gemeinderat ist Heinrich Plenk und steht daher an der vierten Stelle der CSU-Liste. Er ist gelernter Schreiner, arbeitet bei der Gemeinde Inzell und ist Landwirt und Vermieter. Daher liegt ihm auch der Fremdenverkehr sehr am Herzen.

Als Bilanzbuchhalterin kennt sich Ulrike Kecht (Listenplatz fünf) gut mit Zahlen aus und ist sehr an der politischen Arbeit interessiert. Sie setzt Heimat gleich mit Familien und Freunden und aus ihrer Sicht ist Inzell ein liebenswerter Ort mit hoher Freizeitaktivität, das soll auch so bleiben, damit sich einheimische Familien und die vielen Gäste in der Gemeinde wohlfühlen.wet

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