Rimstinger monieren „Funzelbeleuchtung“

von Redaktion

Gemeinderäte nehmen sich der Themen aus der Bürgerversammlung an

Rimsting – In der Bürgerversammlung meldeten sich nach dem Bericht von Bürgermeister Andreas Fenzl einige Bürger zu Wort und monierten unter anderem die Straßenbeleuchtung in der Nacht, Verunreinigungen beim Friedhof, die Gestaltung der Ortsmitte beim Rathaus sowie den Ausbau der Radwege bei den Ortsgrenzen der Gemeinde Rimsting. Diese Themen waren auch Gegenstand der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Nachts ein
unsicheres Gefühl

In der Bürgerversammlung war von „Funzelbeleuchtung“ die Rede und von einem unsicheren Gefühl, nachts durch die Anrainerstraßen zu gehen. „Wir wollten ja die Lichtverschmutzung in der Nacht reduzieren“, sprach Bürgermeister Fenzl die Zielsetzung der Gemeinde an, die dazu geführt habe, dass die Straßenbeleuchtung in der Nacht heruntergedimmt worden sei. Auch der Lichtpegel wurde bei den neuen Lampen verändert, sodass der Lichtschein vor allem den umliegenden Boden erhellt.

Bürgermeister Fenzl sprach auch den großen Aufwand an, der damit einhergehe, wenn die Gemeinde nun die Straßenbeleuchtung überprüfen müsse. Denn jede einzelne Straßenlaterne müsse einzeln angesteuert und entsprechend geändert werden. „Und bislang hatten wir ja auch noch nie Beschwerden“, so Fenzl in der jüngsten Sitzung.

Maximilian Huber (WGG) gab zu bedenken, dass zum Beispiel im Bereich des Ortsteils Gänsbach (von Greminharting kommend) in der Nacht das Licht der Straßenbeleuchtung so schwach sei, dass man nicht erkennen könne, „wann der Gehsteig anfängt“. „Da gibt es wirklich einen Bereich von rund 20 Metern, wo du nix siehst“, räumte er ein. „Da fehlt in der Mitte wirklich ein Licht“, so Huber. „Wir sollten überprüfen, wo wir noch zusätzlich ein Licht brauchen“, nahm Fenzl die Bedenken auf.

„Auch die Treppen bei der Kirche sind wirklich gefährlich“, fügte Mary Fischer (FW) zu dem Bereich um die Greimhartinger Kirche an. Robert Perl (WGG) sah es genauso. „Wir müssen uns das mal am Abend anschauen“, stellte Regina Feichtner von der Verwaltung fest, gab aber gleichzeitig zu bedenken, „dass das uns einen Haufen Geld kosten wird“. Stefan Walter (Grüne) sprach für diejenigen, „die froh darüber sind, dass es jetzt in der Nacht nicht mehr so hell ist und dass das Licht nicht mehr so grell ist“ und auch Christian Moser (UWG) teilte diese Auffassung und betonte: „Ein angenehmeres Licht ist es jetzt auf alle Fälle“. Toni Schleipfner (CSU) nahm die unterschiedlichen Meinungen auf und riet denjenigen, denen es zu dunkel sei, „einfach eine Taschenlampe mitzunehmen“.

Bezüglich des Friedhofs kündigte Fenzl an, dass die Mülltonnen öfters ausgeleert werden und auch der „Brunnen hergerichtet wird“. Doch das fließende Wasser könne nicht später abgestellt werden, so der Bürgermeister. Damit sprach er mögliche Schäden an, die in den Leitungen durch Frost entstehen könnten. Regina Feichtner von der Verwaltung regte an, dass doch die Leute ihren Müll auch wieder mitnehmen könnten.

Brunnen vor dem
Rathaus wird schöner

Als nächsten Punkt wandte sich Bürgermeister Fenzl der Ortsmitte und dem Brunnen vor dem Rathaus zu. Dieser sei in den 60er-Jahren gestiftet worden und er versprach, dass zum einen der Brunnen eine neue Beschichtung bekomme und die Blumenrabatten im Frühjahr aufgehübscht werden.

Auch die Wortmeldungen zum Thema Radwege ab der Ortsgrenze Richtung Prien beziehungsweise Bad Endorf kamen in der Sitzung zur Sprache und Fenzl gab bekannt, dass sich dieser „Richtung Prien im Bau befindet“.

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