CSU geht „mit Rückendeckung“ in die anstehenden Kommunalwahlen

von Redaktion

Kreistagsliste aufgestellt – 70 Kandidaten aus allen Bereichen des kommunalen Lebens mit 100 Prozent Zustimmung

Traunstein – Die CSU geht mit einer großen Portion Optimismus in die anstehende Kommunalwahl im kommenden März. Nun fand die Kreisvertreterversammlung im mit über 129 anwesenden Stimmberechtigten gefüllten Festsaal in Bergen statt, in der die Kreistagsliste aufgestellt wurde. Die anwesenden Wahlberechtigten zeigten große Geschlossenheit und wählten die Liste mit den 70 Bewerbern einstimmig.

Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Siegfried Walch betonte in seinen einführenden Worten: „Die CSU ist eine Bewegung aus der Mitte der Gesellschaft. Ihr verkörpert Ehrenamt und ein großes Engagement für die Heimat. Davon lebt unsere Gesellschaft.“ Er nannte als wichtige Themen die Renten- und Wirtschaftspolitik und forderte mehr Wertschätzung für Arbeit. „Die Kommunalpolitik ist das Herz der politischen Arbeit.“ Er lobte die Entwicklung des Landkreis Traunstein in den vergangenen Jahren: „Heute stehen wir schuldenfrei da. Der Landkreis ist der stärkste Landkreis außerhalb der Speckgürtel.“

Traunreuts Bürgermeister Hans-Peter Dangschat und Seppi Maier bekamen viel Lob für die umfangreiche und zeitintensive Vorbereitung der Delegiertenversammlung. „So eine Liste ist heute viel dynamischer als früher“, sagte Dangschat. Habe man früher überwiegend die Partei gewählt, seien es heute viel mehr die Personen, die die Bürger kennen würden. Die Geschlossenheit der CSU wurde dadurch deutlich, dass die Liste wie schon vor sechs Jahren im Block verabschiedet wurde, was die uneingeschränkte Zustimmung der Wahlberechtigten fand.

Im Nachgang ging es zur Vorstellung der Kandidaten, die sich in mehreren Blöcken jeweils kurz einzeln vorstellten. Bei der Auswahl der Bewerber habe man die Größenordnung der einzelnen Regionen berücksichtigt. Man wolle flächendeckend präsent sein.

Die Liste wird von der Kreisbäuerin Christine Schuhegger, Landtagsabgeordnetem Siegfried Walch, Engelsbergs Bürgermeister Martin Lackner, der früheren Lebenshilfe-Geschäftsführerin Annemarie Funke und Landtagsabgeordnetem Konrad Baur angeführt. Nach der Auszählung konnte Dangschat erfreut verkünden: Man habe mit 129 Ja-Stimmen eine Zustimmung von 100 Prozent. „Eine große Rückendeckung und ein schönes Signal!“ Die Ersatzdelegierten wurden mit 128 Stimmen kaum minder gut gewählt.

Kreisvorsitzender Walch zeigte sich überzeugt, dass die Mischung stimme: „Wir sind eine Spitzenmannschaft, die als Team wahrgenommen werden soll. Wir haben die stärkste Kreistagsliste, die wir je zusammengebracht haben. Eine extrem starke Liste für den Landkreis. Vertreten wir diese auch so nach außen.“ wz

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