Gemeinde Reit im Winkl vergibt Aufträge

von Redaktion

Straßensanierung und Arbeiten für „Generationenbrücke“ auf den Weg gebracht – Preiswerter als erwartet

Reit im Winkl – Auf der Straße zur Winklmoosalm hat sich nach den Worten des Bürgermeisters Matthias Schlechter (CSU) oberhalb der „Gabler-Reib“ seit dem vergangenen Winter der talseitige Straßenrand aufgrund von Unterspülungen und Materialabtrag gesetzt. Die Setzung entwickle sich dynamisch, weshalb ohne Sanierung von einer Vergrößerung der Schäden auszugehen sei.

Unterspülter
Fahrbahnrand

Nach einem Ortstermin mit einem Ingenieurbüro und einer fachkundigen Firma wurden Sanierungsmaßnahmen vorgeschlagen. Der Rat hatte in einer nichtöffentlichen Sitzung diese mit einer Summe von rund 27.000 Euro der Firma Plereiter aus Inzell in Auftrag gegeben. Die Maßnahme läuft bereits und wird ohne Vollsperrung durchgeführt.

Ebenfalls gab Bürgermeister Schlechter vorangegangene Entscheidungen bezüglich der Vergabe verschiedener Gewerke der „Generationenbrücke“ mit Kita und Wohnraumschaffung bekannt. Die Arbeiten wurden europaweit ausgeschrieben und an die jeweils wirtschaftlichsten Bieter vergeben.

Die Zimmererarbeiten im Neubau wurden an die Firma Eder Holzbau aus Bad Feilnbach mit einer Auftragssumme von über 600.000 Euro vergeben. Die Fenster im Altbau an die Firma Bietsch Holzverarbeitung aus Ofterschwang mit einer Auftragssumme von rund 250.000 Euro, auch die Fenster im Neubau gingen an dieselbe Firma mit einer ähnlichen Summe.

Weitere Vergaben erfolgten für die Spenglerarbeiten an die Firma Toni Meier aus Reit im Winkl mit einer Auftragssumme von knapp 200.000 Euro, für die Lüftung an die Firma Staudacher aus Rohrdorf mit einer Auftragssumme von knapp 130.000 Euro. Die Firma Meirandres aus Rosenheim übernimmt die Heizungs- und Sanitärarbeiten in Höhe von knapp 220.000 Euro bzw. rund 265.000 Euro.

Mit diesen und den bereits bekannt gegebenen Vergaben für Baumeister, Erdarbeiten und Zimmererarbeiten Neubau sind über die Hälfte aller Leistungen vergeben. Entstehen soll eine Kita, bestehend aus zwei Krippengruppen, zwei Kindergartengruppen, einem Schutzraum für die Waldgruppe und für eine Hortgruppe, sowie acht barrierefreien Mietwohnungen und einer Begegnungsstätte. Derzeit würden die geprüften und vergebenen Leistungen günstiger, als es nach den ursprünglichen Kostenberechnungen zu erwarten war, berichtete Bürgermeister Schlechter.

Ortsbus für die
Wintersaison

Abschließend gab Schlechter bekannt, dass mit dem einheimischen Fuhrbetrieb Dirnhofer für die anstehende Wintersaison ein Vertrag für den Betrieb des Ortsbusses zwischen dem 26. Dezember und dem 1. März im nächsten Jahr geschlossen wurde. Der Bus soll wie in der vergangenen Saison fahren.

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