Staudach-Egerndach – In diesem Schuljahr präsentiert sich die Grundschule Staudach-Egerndach verändert, denn die offene Ganztagsschule hat Einzug gehalten und hierfür waren einige Umbauarbeiten notwendig. Bürgermeisterin Martina Gaukler zeigte den Gemeinderäten die Veränderungen, die neu geschaffenen Räume und die vier Klassenzimmer mit nun neuen digitalen Tafeln.
Zwei Klassen
pro Stockwerk
Vier Klassen werden in dem großzügigen Schulhaus unterrichtet. Pro Stockwerk sind jeweils zwei Klassen mit angrenzenden Intensivierungsräumen vorhanden. Lange, breite Flure wurden bislang kaum genutzt. Stattdessen gab es eigene Garderobenzimmer an der Stirnseite des Gebäudes. Diese Garderoben wurden aufgelöst und stattdessen Garderobenbereiche in den Flur eingebaut. Dadurch wurden weitere Räume geschaffen, die von der offenen Ganztagsschule genutzt werden. Weitere Besprechungsbereiche wurden im Treppenbereich geschaffen, da auch hier offene Räume eigentlich keine Verwendung hatten. Die sinnvolle Umnutzung der Räume schmälert nicht das Bewegungsangebot der Schüler. Die Flure sind immer noch vorhanden, ebenso die breite Treppe und der große Pausenhof.
Bürgermeisterin Martina Gaukler verwies bei der Besichtigung auch auf die neuen digitalen Tafeln, die sowohl als herkömmliche Kreidetafel als auch als moderner Touchscreen verwendet werden und den Lehrkräften vielseitige Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung eröffnen. Die ehemals genutzten Beamer wurden demontiert. Eine Anbindung an das Glasfasernetz sei noch nicht erfolgt, erklärte sie. In den vergangenen Sommerferien wurde nicht nur umgestaltet, sondern auch die Elektrotechnik erneuert. Neue Elektroschächte wurden durch das Schulhaus gezogen und die Elektrotechnik auf den neuesten Stand gebracht. In den Klassenzimmern wurden nun bedeutend mehr Steckdosen angebracht, was zur Nutzung digitaler Endgeräte wie Tablets notwendig ist. Dies verursachte zwar Mehrkosten, sei jedoch im Zuge der Maßnahme sinnvoll gewesen, meinte sie.
Nach der Besichtigung informierte die Rathauschefin in der anschließenden Gemeinderatssitzung über den Sachstand der Sanierung der Grundschule. Für die Erneuerung der Elektrotechnik wurde mit 60.000 Euro gerechnet. Abschlagszahlungen wurden bislang in Höhe von 56.000 Euro geleistet. Nun müsse noch an das Glasfasernetz angebunden werden. Hierfür sei ein Netzwerkschrank notwendig. In den vergangenen Jahren wurde die Heizung auf eine moderne Pelletsheizung umgestellt, neue Fenster installiert und das Haus gedämmt. Auch im Jahr 2026 soll die Sanierung fortgeführt werden.
Neuer Anstrich
fehlt noch
Bei der Besichtigung wurde deutlich, dass die Innenwände einen neuen Anstrich vertragen würden. Ob dieser farbig oder weiß sein soll, sollte noch entschieden werden. „Das Schulhaus zu streichen, ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit“, sagte sie. Geschlossen stimmten die Räte zu. Folglich wird das Schulhaus einen neuen Anstrich erhalten.